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Welche unterschiedlichen Augentypen gibt es?

Augentypen sind anatomische Merkmale, die anhand der Struktur der Augenlider, der Form der Augenöffnung und der Position der Augen im Gesicht beschrieben werden. Begriffe wie mandelförmige, runde, nach oben geneigte, tief liegende oder hervortretende Augen können zur Beschreibung dieser Merkmale verwendet werden. Diese Einteilungen stellen für sich genommen keine medizinische Erkrankung oder Diagnose dar. Auch […]

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Welche unterschiedlichen Augentypen gibt es?

Augentypen sind anatomische Merkmale, die anhand der Struktur der Augenlider, der Form der Augenöffnung und der Position der Augen im Gesicht beschrieben werden. Begriffe wie mandelförmige, runde, nach oben geneigte, tief liegende oder hervortretende Augen können zur Beschreibung dieser Merkmale verwendet werden. Diese Einteilungen stellen für sich genommen keine medizinische Erkrankung oder Diagnose dar. Auch die Augenfarbe und der Abstand zwischen den Augen gehören zu den Merkmalen, die sich von Person zu Person unterscheiden. Myopie, Hyperopie und Astigmatismus sind dagegen Brechungsfehler, die unabhängig von der Augenform beurteilt werden. Jede Augenstruktur sollte gemeinsam mit der Gesichtsanatomie der jeweiligen Person beurteilt werden.

Wie werden Augentypen eingeteilt?

Bei der Beurteilung des Augentyps wird die Form des oberen und unteren Augenlids berücksichtigt. Auch die Position des inneren und äußeren Augenwinkels zueinander beeinflusst das Erscheinungsbild. Der Brauenknochen, die Augenhöhle und das Fettgewebe um die Augen können in die Beurteilung einbezogen werden. Auch der Abstand zwischen den Augen und die Oberlidfalte können unterschiedlich sein. Keines dieser Merkmale weist jedoch für sich genommen auf eine ideale oder mangelhafte Augenstruktur hin. Selbst bei Menschen derselben Klassifikation können deutliche anatomische Unterschiede bestehen.

Mandelförmige Augen

Mandelförmige Augen sind ein Augentyp, bei dem sich die Augenöffnung horizontal erstreckt und der innere und äußere Augenwinkel ein ausgewogenes Erscheinungsbild bilden. Bei manchen Menschen kann der äußere Augenwinkel leicht höher liegen. Allerdings sind der Winkel der Augenwinkel und die Lidstruktur nicht bei jedem mandelförmigen Auge gleich. Dieses Merkmal allein gibt keinen Aufschluss über die Sehqualität oder die Augengesundheit. Auch bei mandelförmigen Augen können eine Lidptosis, trockene Augen oder andere Augenerkrankungen auftreten. Die Augenform sollte als eines der natürlichen Merkmale der Gesichtsstruktur betrachtet werden.

Runde Augen

Runde Augen sind ein anatomisches Merkmal, bei dem die Augenöffnung in vertikaler Richtung ausgeprägter erscheint. Bei manchen Menschen mit diesem Augentyp kann eine größere Fläche der Augenoberfläche frei liegen. Auch ein größerer Anteil des weißen Bereichs um die Iris kann sichtbar sein. Dieses Erscheinungsbild bedeutet jedoch nicht immer, dass eine Augenliderkrankung vorliegt. Wenn ein größerer Teil der Augenoberfläche frei liegt, können bei manchen Menschen Trockenheit oder Lichtempfindlichkeit auftreten. Bei vorhandenen Beschwerden werden die Position der Augenlider und der Tränenfilm gemeinsam beurteilt.

Nach oben geneigte Augen

Nach oben geneigte Augen haben eine horizontal verlaufende Augenöffnung, bei der der äußere Augenwinkel höher erscheinen kann als der innere. Dieses Merkmal kann in unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen und bei verschiedenen Gesichtsformen auftreten. Bei manchen Menschen ist die Oberlidfalte weniger deutlich ausgeprägt. Die Position der Augenwinkel und das Erscheinungsbild der Oberlidfalte weisen jedoch nicht immer dieselben Merkmale auf. Nach oben geneigte Augen stellen für sich genommen kein gesundheitliches Problem dar. Wenn Lidveränderungen das Gesichtsfeld beeinträchtigen oder eine deutliche Asymmetrie vorliegt, kann eine individuelle Beurteilung erforderlich sein.

Der Unterschied zwischen Monolid und Schlupflidern

Bei einem Monolid ist möglicherweise keine deutlich sichtbare Falte am oberen Augenlid vorhanden. Dies kann ein angeborenes, normales anatomisches Merkmal sein. Bei Schlupflidern ist zwar eine Oberlidfalte vorhanden, überschüssige Haut oder Gewebe unterhalb der Augenbraue kann diese jedoch teilweise verdecken. Monolid und Schlupflider haben daher nicht dieselbe Bedeutung. Beide Strukturen sollten für sich genommen nicht als Erkrankung betrachtet werden. Wenn die Lidhaut das Gesichtsfeld einschränkt oder ein deutliches Schweregefühl verursacht, kann jedoch eine Untersuchung erforderlich sein.

Nach unten geneigte Augen

Bei manchen Menschen liegt der äußere Augenwinkel tiefer als der innere. Dies kann ein natürliches Merkmal der Gesichtsstruktur sein. Eine altersbedingte Lockerung des Stützgewebes der Augenlider kann das Erscheinungsbild des äußeren Augenwinkels deutlicher werden lassen. Ein tiefer liegender äußerer Augenwinkel bedeutet nicht, dass eine Oberlidptosis vorliegt. Bei einer als Ptosis bezeichneten Lidsenkung wird die Position des Oberlids gesondert beurteilt. Wenn sich später eine Asymmetrie oder eine Einengung des Gesichtsfelds entwickelt, sollte die Ursache untersucht werden.

Hervortretende Augen

Bei manchen Menschen kann der Augapfel im Verhältnis zur Augenhöhle von Natur aus weiter vorne erscheinen. Wenn die Augen jedoch erst später deutlich hervortreten, kann dies mit verschiedenen Ursachen zusammenhängen. Schilddrüsenerkrankungen, Entzündungen im Bereich der Augen oder andere Erkrankungen der Augenhöhle sollten beurteilt werden. Ein deutliches Hervortreten nur eines Auges erfordert besondere Aufmerksamkeit. Wenn zusätzlich Augenschmerzen, Doppelbilder oder eine Verschlechterung des Sehvermögens auftreten, sollte die Untersuchung nicht verzögert werden. Ob eine Behandlung erforderlich ist, richtet sich nach der Ursache der nach vorne verlagerten Position des Auges.

Tief liegende Augen

Bei tief liegenden Augen kann der Augapfel im Verhältnis zum Brauenknochen weiter hinten erscheinen. Dies kann Schatten im Augenbereich verursachen und die Augen kleiner erscheinen lassen. Bei den meisten Menschen handelt es sich um ein natürliches Merkmal der Gesichtsstruktur. Auch die Beschaffenheit des Fettgewebes um die Augen kann das Erscheinungsbild beeinflussen. Ein plötzliches Einsinken oder ein neu auftretender Unterschied zwischen beiden Augen sollte gesondert beurteilt werden. Traumata, Gewichtsveränderungen und Erkrankungen der Augenhöhle können bei manchen Patienten mit diesem Erscheinungsbild zusammenhängen.

Abstand zwischen den Augen

Der Abstand zwischen den Augen ist eines der individuellen Merkmale der Gesichtsanatomie. Bei manchen Menschen erscheinen die Augen näher beieinander, bei anderen weiter voneinander entfernt. Dieses Erscheinungsbild wird meistens gemeinsam mit den Gesichtsproportionen beurteilt. Die Verwendung einer Augenbreite als Maßstab ist lediglich eine ungefähre visuelle Beurteilung. Der Abstand zwischen den Augen allein bestimmt weder die Sehqualität noch die Augengesundheit. Bei angeborenen Unterschieden oder deutlichen Veränderungen, die sich später entwickeln, kann eine ausführliche Untersuchung erforderlich sein.

Augen nach Art der Brechungsfehler

Das äußere Erscheinungsbild des Auges und die Art, wie es Licht fokussiert, sind getrennte Beurteilungsbereiche. Myopie, Hyperopie, Astigmatismus und Presbyopie hängen mit der Brechung oder Fokussierung zusammen. Bei Myopie können entfernte Objekte, bei Hyperopie insbesondere nahe Objekte unscharf erscheinen. Astigmatismus kann dazu führen, dass Bilder sowohl in der Nähe als auch in der Ferne schattenhaft wahrgenommen werden. Presbyopie bezeichnet die altersbedingte Erschwerung der Nahfokussierung. Das Vorliegen dieser Probleme steht nicht in direktem Zusammenhang damit, ob eine Person mandelförmige, runde oder nach oben geneigte Augen hat.

Zu den wichtigsten Brechungsfehlern gehören:

  • Myopie.
  • Hyperopie.
  • Astigmatismus.
  • Presbyopie.

Augenfarbe und Heterochromie

Die Augenfarbe hängt mit der Melaninmenge in der Iris und genetischen Merkmalen zusammen. Unterschiedliche Farben wie Braun, Blau, Grün und Haselnussbraun gehören zur natürlichen Vielfalt. Bei manchen Menschen können die beiden Augen unterschiedliche Farben haben oder innerhalb derselben Iris mehrere Farben zu sehen sein. Dieser Zustand wird als Heterochromie bezeichnet. Eine angeborene Heterochromie muss bei manchen Menschen nicht mit einem anderen gesundheitlichen Problem verbunden sein. Später auftretende Veränderungen der Augenfarbe oder einseitige Unterschiede können jedoch eine Untersuchung erforderlich machen.

Verändert sich der Augentyp mit zunehmendem Alter?

Die grundlegende anatomische Struktur des Auges bleibt weitgehend erhalten, das Gewebe um die Augen kann sich jedoch mit der Zeit verändern. Eine Erschlaffung der Oberlidhaut, ein Absinken der Augenbrauen oder eine Abnahme des Fettgewebes können auftreten. Diese Veränderungen können dazu führen, dass die Augen stärker von Schlupflidern bedeckt, eingesunken oder nach unten geneigt erscheinen. Bei manchen Menschen können sich eine Erschlaffung des Unterlids und Trockenheit der Augenoberfläche entwickeln. Nicht jede Veränderung des Erscheinungsbilds weist auf eine Erkrankung hin. Wenn die Veränderung jedoch das Gesichtsfeld oder den Augenkomfort beeinträchtigt, sollte eine Untersuchung erfolgen.

Beeinflusst der Augentyp die Augengesundheit?

Der Augentyp allein verursacht keine Erkrankung. Bestimmte anatomische Merkmale können jedoch das Auftreten bestimmter Beschwerden begünstigen. Eine stärker frei liegende Augenoberfläche kann bei manchen Menschen das Risiko für trockene Augen erhöhen. Eine Lidptosis oder ein deutlicher Hautüberschuss kann das Gesichtsfeld einschränken. Bei Menschen mit derselben Augenstruktur können die Beschwerden unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Die Beurteilung erfolgt daher nicht nur anhand des äußeren Erscheinungsbilds, sondern auch durch die Untersuchung der Augenoberfläche und der Lidfunktion.

Wann ist eine Augenuntersuchung erforderlich?

Ein später auftretendes deutliches Hervortreten der Augen, eine Asymmetrie oder eine Lidsenkung sollten untersucht werden. Eine Einengung des Gesichtsfelds, Doppelbilder und Augenschmerzen sind Symptome, die ernst genommen werden sollten. Auch später auftretende Veränderungen der Augenfarbe sollten untersucht werden. Bei einer plötzlichen Verschlechterung des Sehvermögens oder starken Schmerzen sollte nicht bis zum regulären Untersuchungstermin gewartet werden. Beurteilungen der Augenstruktur und des Sehkomforts erfolgen anhand der individuellen Untersuchungsbefunde. Sie können mich über die Kontaktdaten auf meiner Website erreichen, um einen Untersuchungstermin zu vereinbaren.

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