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Linsengesundheit

İzmir Kataraktoperation

Bei einer Kataraktoperation wird die natürliche Augenlinse, die ihre Transparenz verloren hat, entfernt und durch eine künstliche Intraokularlinse ersetzt. Eine Katarakt verhindert, dass das Licht ungehindert auf die Netzhaut fällt, und führt dadurch zu verschwommenem Sehen. Ziel der Operation ist es, dieses Hindernis zu beseitigen und die Sehfunktion zu unterstützen. Die Entscheidung für eine Operation […]

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Kataraktoperation

Bei einer Kataraktoperation wird die natürliche Augenlinse, die ihre Transparenz verloren hat, entfernt und durch eine künstliche Intraokularlinse ersetzt. Eine Katarakt verhindert, dass das Licht ungehindert auf die Netzhaut fällt, und führt dadurch zu verschwommenem Sehen. Ziel der Operation ist es, dieses Hindernis zu beseitigen und die Sehfunktion zu unterstützen. Die Entscheidung für eine Operation richtet sich nicht nur nach dem Vorliegen einer Katarakt, sondern auch danach, wie stark die Sehprobleme den Alltag beeinträchtigen. Die zu verwendende Linse wird unter Berücksichtigung der Hornhautstruktur, der Netzhautgesundheit und der persönlichen Bedürfnisse ausgewählt. Die Ergebnisse sind nicht bei allen Patienten gleich, und begleitende Augenerkrankungen können das erreichbare Sehvermögen beeinflussen.

Was ist eine Katarakt?

Eine Katarakt ist eine Trübung der natürlichen Augenlinse, die sich hinter der Pupille befindet. Wenn die Linse, die normalerweise dabei hilft, das Licht auf der Netzhaut zu bündeln, eintrübt, nimmt die Bildschärfe ab. Dabei handelt es sich nicht um eine Schicht, die sich auf der Augenoberfläche bildet. Eine Katarakt überträgt sich nicht von einem Auge auf das andere, kann sich jedoch in beiden Augen zu unterschiedlichen Zeitpunkten entwickeln. Sie schreitet in der Regel langsam voran und verursacht anfangs möglicherweise keine auffälligen Beschwerden. Mit zunehmender Trübung können alltägliche Tätigkeiten wie Lesen, Autofahren und das Erkennen von Gesichtern schwieriger werden.

Wie entsteht eine Katarakt?

Eine Katarakt steht meist mit altersbedingten Veränderungen in der Struktur der Augenlinse in Zusammenhang. Diabetes, eine langfristige Kortisonanwendung und Augenverletzungen können das Risiko ihrer Entstehung ebenfalls erhöhen. Frühere Augenoperationen, Entzündungen im Augeninneren und bestimmte erbliche Faktoren können eine Rolle spielen. Rauchen und eine intensive Sonnenlichtexposition gehören ebenfalls zu den Risikofaktoren. Manche Katarakte können angeboren sein oder sich im Kindesalter entwickeln. Auch wenn es hilfreich sein kann, Risikofaktoren zu reduzieren, lässt sich eine Katarakt nicht in jedem Fall verhindern.

Welche Symptome verursacht eine Katarakt?

Zu den Symptomen einer Katarakt gehören nebliges oder verschwommenes Sehen, verblassende Farben und Lichtempfindlichkeit. Beim nächtlichen Autofahren können Scheinwerfer als störend empfunden werden oder Lichthöfe um Lichtquellen entstehen. Zum Lesen kann eine stärkere Beleuchtung erforderlich sein. Auch häufige Änderungen der Brillenstärke oder Schattenbilder beziehungsweise Doppelbilder auf einem Auge können auftreten. Die Beschwerden entwickeln sich meist langsam und verursachen in der Regel keine Schmerzen. Ein plötzlicher Sehverlust, deutliche Schmerzen oder eine starke Rötung sollten jedoch nicht allein mit einer Katarakt erklärt werden.

Kann eine Katarakt ohne Operation behandelt werden?

Im Anfangsstadium können eine Anpassung der Brillenstärke und eine bessere Umgebungsbeleuchtung den Alltag erleichtern. Diese Maßnahmen beseitigen jedoch nicht die Trübung der Linse. Es gibt keine Augentropfen, Medikamente oder Übungen, deren Wirksamkeit bei der Beseitigung einer Katarakt nachgewiesen ist. Auch Augenlaserbehandlungen zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten machen eine eingetrübte natürliche Linse nicht wieder transparent. Die grundlegende Behandlung des durch eine Katarakt verursachten Sehverlusts besteht in der operativen Entfernung der getrübten Linse. Allerdings muss nicht jede festgestellte Katarakt sofort operiert werden.

Wann ist eine Kataraktoperation erforderlich?

Der Zeitpunkt der Operation richtet sich danach, wie stark die Sehprobleme den Alltag der betroffenen Person beeinträchtigen. Schwierigkeiten beim Lesen, Arbeiten, Autofahren oder bei der Körperpflege sind für die Beurteilung wichtig. Blendempfindlichkeit und Probleme beim Sehen in der Nacht können die Lebensqualität beeinträchtigen, auch wenn der gemessene Visus über einem bestimmten Wert liegt. Daher stützt sich die Entscheidung nicht allein auf einen einzelnen bei der Augenuntersuchung ermittelten Sehschärfewert. Eine Operation kann auch erforderlich werden, wenn die Katarakt die Untersuchung der Netzhaut erschwert oder Probleme im Zusammenhang mit dem Augeninnendruck verursacht. Der Zeitpunkt wird anhand einer gemeinsamen Beurteilung der Beschwerden und Untersuchungsbefunde geplant.

Sollte mit der Operation gewartet werden, bis die Katarakt ausgereift ist?

Für eine Kataraktoperation muss die Linse nicht vollständig weiß geworden oder das Sehvermögen stark vermindert sein. Wenn alltägliche Aktivitäten beeinträchtigt sind, kann eine Operation zum geeigneten Zeitpunkt in Betracht gezogen werden. Bei Personen mit begrenzten Beschwerden kann hingegen eine regelmäßige Kontrolle ausreichen. Sehr dichte Katarakte können die Operation bei manchen Augen technisch erschweren. Bei einem Anstieg des Augeninnendrucks oder einer erschwerten Beurteilung der Netzhaut kann weiteres Abwarten ungeeignet sein. Der richtige Zeitpunkt wird für jeden Patienten unter Berücksichtigung der Beschaffenheit der Katarakt und der persönlichen Bedürfnisse festgelegt.

Warum ist eine Katarakt bei Kindern wichtig?

Eine Katarakt tritt nicht nur im höheren Lebensalter auf. Sie kann angeboren sein oder sich im Kindesalter entwickeln. Katarakte im Kindesalter, die das Sehen deutlich behindern, können die Sehentwicklung beeinträchtigen. Eine verzögerte Behandlung kann bei manchen Kindern das Risiko einer Schwachsichtigkeit erhöhen. Allerdings ist nicht jede kleine Linsentrübung gleich dringend. Der Zeitpunkt der Behandlung sollte unter Berücksichtigung des Alters des Kindes, des Trübungsgrades und der Sehentwicklung festgelegt werden.

Welche Untersuchungen werden vor der Operation durchgeführt?

Vor der Operation werden die Sehschärfe, der Augeninnendruck, die Hornhaut und die natürliche Linse beurteilt. Durch eine Erweiterung der Pupille können der Zustand der Netzhaut und des Sehnervs untersucht werden. Biometrische Messungen helfen dabei, die Stärke der einzusetzenden Intraokularlinse zu berechnen. Bei der Planung einer Astigmatismuskorrektur oder einer speziellen Linse kann eine Hornhauttopografie oder Hornhauttomografie erforderlich sein. Bei Diabetes, einer Makulaerkrankung oder einer unerwartet niedrigen Sehleistung kann eine optische Kohärenztomografie in Betracht gezogen werden. Ein ausgeprägtes trockenes Auge sollte vor der Operation behandelt werden, da es die Genauigkeit der Messungen beeinträchtigen kann.

Müssen Blutverdünner vor der Operation abgesetzt werden?

Blutverdünner oder Medikamente, die die Blutgerinnung beeinflussen, müssen vor der Operation unbedingt angegeben werden. Bei den meisten Standard-Kataraktoperationen werden diese Medikamente nicht automatisch abgesetzt. Das Absetzen kann bei manchen Personen erhebliche Risiken für Herz, Gefäße oder Blutgerinnung verursachen. Ob die Einnahme fortgesetzt oder vorübergehend unterbrochen wird, richtet sich nach dem Operationsplan und der Beurteilung des Arztes, der das Medikament verordnet hat. Einige Medikamente zur Behandlung von Prostataerkrankungen können außerdem das Verhalten der Pupille während der Operation beeinflussen. Regelmäßig eingenommene Medikamente dürfen ohne medizinische Beurteilung nicht eigenständig abgesetzt werden.

Wie wird eine Kataraktoperation durchgeführt?

Die Operation wird meist unter Tropfanästhesie oder örtlicher Betäubung durchgeführt. Über einen kleinen Schnitt im vorderen Augenabschnitt wird die Kapsel der natürlichen Linse erreicht. Bei der Phakoemulsifikation wird die getrübte Linse mithilfe von Ultraschallenergie zerkleinert und aus dem Auge entfernt. Anschließend wird eine geeignete Intraokularlinse in der Regel in die Kapsel der natürlichen Linse eingesetzt. Bei sehr dichten Katarakten oder besonderen Gegebenheiten können andere Operationstechniken erforderlich sein. Die Dauer des Eingriffs, die Notwendigkeit von Nähten und der Zeitpunkt der Entlassung können je nach Zustand des Auges variieren.

Wie lange dauert die Operation, und ist sie schmerzhaft?

Die Operationsdauer variiert je nach Dichte der Katarakt, der Beschaffenheit des Auges und den während des Eingriffs auftretenden Erfordernissen. Die Vorbereitung und die postoperative Überwachung werden getrennt von der eigentlichen Operationszeit geplant. Durch Tropfen- oder Lokalanästhesie sollen deutliche Schmerzen reduziert werden. Vorübergehend können ein Druckgefühl, Lichtwahrnehmungen oder leichte Beschwerden auftreten. Bei Kindern, Patienten mit Schwierigkeiten bei der Bewegungskontrolle oder in besonderen Situationen können andere Anästhesieverfahren erwogen werden. Bei geeigneten Personen kann die Operation ambulant geplant werden, die Entscheidung über die Entlassung wird jedoch individuell getroffen.

Was ist eine Kataraktoperation mit Laser?

Ein Femtosekundenlaser kann bei manchen Kataraktoperationen zur Unterstützung bestimmter Operationsschritte eingesetzt werden. Dazu können Hornhautschnitte oder das Erzeugen einer Öffnung in der Linsenkapsel gehören. Allerdings wird nicht die gesamte Kataraktoperation mit dem Laser durchgeführt. Bei der standardmäßigen Phakoemulsifikation wird die Linse mithilfe von Ultraschallenergie zerkleinert. Eine Laserunterstützung ist nicht für jeden Patienten erforderlich und garantiert allein kein besseres Sehergebnis. Das geeignete Verfahren wird nach Beurteilung der Merkmale der Katarakt und der anatomischen Struktur des Auges ausgewählt.

Welche Linsen werden bei einer Kataraktoperation verwendet?

Monofokallinsen unterstützen das Sehen in der Regel in einer festgelegten Entfernung. Torische Linsen helfen bei geeigneten Patienten, die Auswirkungen eines regelmäßigen Hornhautastigmatismus zu verringern. Multifokal- und Trifokallinsen werden mit dem Ziel erwogen, die Abhängigkeit von einer Brille in verschiedenen Sehentfernungen zu reduzieren. EDOF-Linsen sollen insbesondere im Fern- und Zwischenbereich einen größeren Sehbereich ermöglichen. Jeder Linsentyp weist unterschiedliche Eigenschaften hinsichtlich der Sehentfernungen, möglicher Lichtphänomene und des Brillenbedarfs auf. Die Auswahl erfolgt unter Berücksichtigung der Netzhautgesundheit, der Hornhautstruktur und der alltäglichen Bedürfnisse der Person.

Sind intelligente Linsen für jeden geeignet?

Der Ausdruck intelligente Linse wird umgangssprachlich für bestimmte multifokale Linsen oder Linsen mit erweiterter Tiefenschärfe verwendet. Dieser Ausdruck bezeichnet weder ein einzelnes Linsenmodell noch eine Behandlung, die für jeden geeignet ist. Trifokal- und Multifokallinsen können bei ausgewählten Patienten dazu beitragen, die Abhängigkeit von einer Brille zu reduzieren. Allerdings können nachts Lichthöfe um Lichtquellen, Blendung oder eine Verringerung des Kontrasts auftreten. Für Personen mit einer Makulaerkrankung, fortgeschrittenem Glaukom oder ausgeprägten Hornhautunregelmäßigkeiten sind diese Linsen möglicherweise nicht geeignet. Persönliche Erwartungen und die Augengesundheit sollten gemeinsam beurteilt werden, ohne ein Leben ohne Brille zu garantieren.

Beeinflussen Diabetes und Netzhauterkrankungen die Operation?

Diabetes kann die Entstehung einer Katarakt und den Heilungsverlauf nach der Operation beeinflussen. Bei Personen mit diabetischer Retinopathie oder Makulaödem ist die Beurteilung der Netzhaut besonders wichtig. Eine Makuladegeneration oder andere Netzhauterkrankungen können das nach der Operation erreichbare Sehvermögen begrenzen. Diese Erkrankungen bedeuten jedoch nicht in jedem Fall, dass keine Kataraktoperation durchgeführt werden kann. Bei manchen Patienten kann die Entfernung der Katarakt die Kontrolle der Netzhaut und die Planung erforderlicher Behandlungen erleichtern. Die Entscheidung für eine Operation sollte unter gemeinsamer Berücksichtigung der Netzhautbefunde und des erwarteten Sehgewinns getroffen werden.

Bei wem wird eine Kataraktoperation verschoben?

Bei einer aktiven Augeninfektion, einer nicht kontrollierten Entzündung im Augeninneren oder ausgeprägten Problemen der Augenoberfläche kann die Operation verschoben werden. Ein unbehandeltes Makulaödem und schwerwiegende Hornhautprobleme können ebenfalls zunächst beurteilt werden. Ein instabiler allgemeiner Gesundheitszustand kann den Anästhesieplan oder den Operationszeitpunkt beeinflussen. Diabetes, Herzerkrankungen, Glaukom oder neurologische Erkrankungen stellen für sich allein kein absolutes Operationshindernis dar. Bei Personen mit Schwierigkeiten bei der Bewegungskontrolle kann das Anästhesieverfahren an die individuelle Situation angepasst werden. Ziel ist es, den erwarteten Nutzen der Operation und mögliche Risiken ausgewogen zu beurteilen.

Können beide Augen gleichzeitig operiert werden?

Eine Katarakt kann an beiden Augen vorliegen, muss jedoch nicht gleich schnell fortschreiten. Die Operationen werden in den meisten Fällen an unterschiedlichen Tagen geplant. So können die Heilung und das Sehergebnis des zuerst operierten Auges beurteilt werden. Bei ausgewählten Patienten kann unter bestimmten Voraussetzungen auch eine Operation beider Augen am selben Tag erwogen werden. In diesem Fall müssen für jedes Auge getrennte chirurgische Sicherheits- und Sterilisationsverfahren angewendet werden. Der geeignete Zeitpunkt wird anhand des Zustands beider Augen und der allgemeinen gesundheitlichen Merkmale des Patienten festgelegt.

Mögliche Risiken einer Kataraktoperation

Wie andere intraokulare Eingriffe ist auch eine Kataraktoperation mit bestimmten Risiken verbunden. Es können Infektionen, Entzündungen im Augeninneren, Blutungen, Hornhautödeme oder ein Anstieg des Augeninnendrucks auftreten. Möglich sind außerdem ein Riss der Linsenkapsel, eine Verlagerung der Kunstlinse und ein von der Erwartung abweichendes refraktives Ergebnis. Auch Makulaödeme, Netzhautrisse und Netzhautablösungen gehören zu den möglichen Komplikationen. Nicht infektiöse Entzündungsreaktionen können ebenfalls auftreten und müssen von einer Infektion unterschieden werden. Die Risiken sollten unter Berücksichtigung begleitender Augenerkrankungen und der Besonderheiten der Operation beurteilt werden.

Wann wird das Sehen nach der Operation klar?

Die Dauer der Seherholung ist von Patient zu Patient unterschiedlich. In der ersten Zeit können verschwommenes Sehen, Lichtempfindlichkeit oder ein leichtes Stechen im Auge auftreten. Hornhautödeme, trockene Augen und bereits vor der Operation bestehende Netzhautprobleme können die Heilungsgeschwindigkeit beeinflussen. Manche Personen verspüren innerhalb kurzer Zeit eine visuelle Erleichterung, während die Sehschärfe bei anderen erst später zunimmt. Bei Multifokallinsen kann auch die Gewöhnung an die neue Sehsituation zusätzliche Zeit erfordern. Es lässt sich nicht sagen, dass jeder Patient innerhalb eines bestimmten Zeitraums vollständig klar sehen wird.

Was ist nach der Operation zu beachten?

Die empfohlenen Augentropfen sollten in der angegebenen Häufigkeit und über die festgelegte Dauer angewendet werden. Es ist wichtig, das Auge nicht zu reiben und vor Stößen zu schützen. Wann Aktivitäten wie Schwimmen, Kontakt mit verunreinigtem Wasser, intensiver Sport und Augen-Make-up wieder möglich sind, richtet sich nach dem individuellen Heilungsverlauf. Bei den Kontrolluntersuchungen werden die Sehschärfe, der Augeninnendruck, die Hornhaut und die Position der Kunstlinse beurteilt. Die Rückkehr in den Alltag und zum Autofahren sollte entsprechend dem Sehvermögen geplant werden. Bei unerwarteten Beschwerden sollte nicht bis zum vorgesehenen Kontrolltermin gewartet werden.

Wird nach der Operation eine Brille benötigt?

Ob nach der Operation eine Brille benötigt wird, hängt von den Eigenschaften der eingesetzten Linse und vom Zustand des Auges ab. Wenn eine Monofokallinse für die Fernsicht geplant wurde, kann für den Nahbereich eine Brille erforderlich sein. Torische Linsen helfen zwar dabei, die Auswirkungen des Astigmatismus zu verringern, dennoch kann eine zusätzliche Korrektur notwendig bleiben. Multifokal-, Trifokal- und EDOF-Linsen sollen den Brillenbedarf in bestimmten Sehentfernungen reduzieren. Trotzdem kann beim Lesen kleiner Schrift, bei schlechten Lichtverhältnissen oder bei bestimmten Tätigkeiten eine Brille erforderlich sein. Keine Linse garantiert jedem Patienten eine vollständige Unabhängigkeit von der Brille.

Kann eine Katarakt erneut entstehen?

Da die bei der Operation entfernte natürliche Augenlinse nicht nachwächst, entsteht dieselbe Katarakt nicht erneut. Die hinter der Kunstlinse verbleibende Kapsel kann jedoch mit der Zeit eintrüben. Dieser sogenannte Nachstar kann umgangssprachlich für ein Wiederauftreten der Katarakt gehalten werden. Es können eine Verschlechterung des Sehens, Lichtstreuung oder nebliges Sehen auftreten. Bei geeigneten Patienten kann der im Bereich der Sehachse liegende Teil der getrübten Kapsel durch eine YAG-Laser-Kapsulotomie geöffnet werden. Ob dieser Eingriff erforderlich ist, wird anhand der Untersuchungsbefunde und der Sehbeschwerden der Person bestimmt.

Welche Symptome erfordern eine dringende Untersuchung?

Nach der Operation können ein leichtes Stechen oder eine vorübergehende Lichtempfindlichkeit auftreten. Zunehmende Schmerzen, eine deutliche Rötung und eine plötzliche Sehverschlechterung gelten hingegen nicht als normal. Lichtblitze, plötzlich vermehrte fliegende Punkte oder das Gefühl eines Vorhangs im Gesichtsfeld können auf Netzhautprobleme hindeuten. Auch starker Ausfluss und eine rasche Verschlechterung des Sehens sollten unverzüglich untersucht werden. Wenn diese Symptome auftreten, sollte nicht bis zum geplanten Kontrolltermin gewartet werden. Eine frühzeitige Untersuchung ist wichtig, um die Ursache des Problems festzustellen und das erforderliche Vorgehen zu planen.

Kataraktoperation in Izmir

Bei der Planung einer Kataraktoperation in Izmir werden die Sehbeschwerden, der Schweregrad der Katarakt und die allgemeine Augengesundheit gemeinsam beurteilt. Hornhautmessungen, Netzhautbefunde und Astigmatismus beeinflussen die Auswahl einer geeigneten Linse. Bei der Untersuchung durch Assoc. Prof. Dr. Berkay Akmaz im Bezirk Konak können auch die Anforderungen des täglichen Lebens berücksichtigt werden. Es ist nicht angemessen, bei jedem Patienten dieselbe Operationstechnik oder dieselbe Linse anzuwenden. Monofokale, torische, multifokale oder EDOF-Optionen können entsprechend den persönlichen Merkmalen beurteilt werden. Der Behandlungsplan sollte anhand der Untersuchungsergebnisse und realistischer Erwartungen an das Sehvermögen erstellt werden.

Kosten einer Kataraktoperation

Die Kosten einer Kataraktoperation können je nach den Eigenschaften der zu verwendenden Intraokularlinse und der individuellen Operationsplanung variieren. Monofokale, torische, trifokale oder EDOF-Linsenoptionen können bei der Beurteilung zu Unterschieden führen. Auch die Beschaffenheit der Katarakt, begleitende Augenerkrankungen und erforderliche Untersuchungen beeinflussen die Planung. Zudem wird berücksichtigt, ob der Eingriff an einem oder an beiden Augen durchgeführt wird. Ohne eine Untersuchung ist es nicht angemessen, einen einzigen für alle geltenden Preis anzugeben. Für Informationen zur Kataraktoperation und zu geeigneten Linsenoptionen können Sie uns über die Website kontaktieren.

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