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Intraokularlinsen

İzmir Smart-Lens- / Intraokularlinsen-Operation

Die Smart-Lens-Operation ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für einen chirurgischen Eingriff, bei dem multifokale, trifokale oder Intraokularlinsen mit erweiterter Tiefenschärfe verwendet werden. Bei der Operation wird die natürliche Augenlinse entfernt und durch eine künstliche Intraokularlinse ersetzt. Dieser Eingriff wird meist im Rahmen einer Kataraktoperation durchgeführt. Bei manchen Menschen ohne Katarakt kann er auch als refraktiver Linsenaustausch […]

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Smart-Lens- / Intraokularlinsen-Operation

Die Smart-Lens-Operation ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für einen chirurgischen Eingriff, bei dem multifokale, trifokale oder Intraokularlinsen mit erweiterter Tiefenschärfe verwendet werden. Bei der Operation wird die natürliche Augenlinse entfernt und durch eine künstliche Intraokularlinse ersetzt. Dieser Eingriff wird meist im Rahmen einer Kataraktoperation durchgeführt. Bei manchen Menschen ohne Katarakt kann er auch als refraktiver Linsenaustausch erwogen werden. Abhängig vom optischen Aufbau der Linse soll der Bedarf an einer Brille für die Ferne, den mittleren Bereich und die Nähe verringert werden. Es kann jedoch nicht davon ausgegangen werden, dass in allen Entfernungen brillenfreies Sehen erreicht wird oder die Operation für jede Augenstruktur geeignet ist. Die Eignung wird durch die gemeinsame Beurteilung von Hornhaut, Netzhaut, Sehnerv und den täglichen Sehbedürfnissen bestimmt.

Was ist eine Smart-Lens-Operation?

Die natürliche Augenlinse ist eine transparente Struktur, die dabei hilft, das Licht auf der Netzhaut zu fokussieren. Mit zunehmendem Alter kann sich in dieser Linse ein Katarakt entwickeln oder ihre Fähigkeit zur Fokussierung im Nahbereich abnehmen. Bei einer Kataraktoperation wird die eingetrübte natürliche Linse entfernt und durch eine künstliche Intraokularlinse ersetzt. Die umgangssprachlich als Smart Lenses bezeichneten Linsen sind bestimmte Arten dieser künstlichen Linsen mit besonderen optischen Eigenschaften. Diese Linsen sind keine elektronischen Systeme und stellen den natürlichen Fokussierungsmechanismus des Auges nicht vollständig wieder her. Sie sollen das Sehen in mehreren Entfernungen unterstützen, indem sie verschiedene Brennpunkte erzeugen oder die Tiefenschärfe erweitern. Das Sehergebnis hängt neben den Eigenschaften der gewählten Linse auch von der Gesundheit der anderen Augenstrukturen ab.

Welche Arten von Smart Lenses gibt es?

Monofokale Intraokularlinsen werden in der Regel auf eine einzige Entfernung ausgerichtet. Für andere Entfernungen kann eine Brille erforderlich sein. Multifokale Linsen verteilen das Licht auf mehrere Brennpunkte und sollen dadurch das Sehen in der Ferne und Nähe unterstützen. Bei Trifokallinsen wird neben dem Fern- und Nahbereich auch der mittlere Sehbereich berücksichtigt, der beispielsweise für die Computernutzung erforderlich ist. Der von diesen Linsen gebotene Sehbereich kann je nach optischem Aufbau und Augenstruktur der Person variieren. Die Aufteilung des Lichts auf verschiedene Brennpunkte kann bei manchen Menschen zu Halos oder Blendung um nächtliche Lichtquellen führen. Es sollte nicht davon ausgegangen werden, dass jede multifokale Linse in allen Entfernungen die gleiche Leistung erbringt. Die Linse wird anhand von Faktoren wie Lesegewohnheiten, Bildschirmnutzung, Beruf und nächtlichem Autofahren ausgewählt.

Linsen mit erweiterter Tiefenschärfe, die als EDOF-Linsen bezeichnet werden, sollen insbesondere für die Ferne und den mittleren Bereich einen größeren Sehbereich schaffen. Im Nahbereich kann vor allem zum Lesen kleiner Schrift eine zusätzliche Brille erforderlich sein. Visuelle Effekte wie Halos und Blendung unterscheiden sich je nach Linsendesign. Bei keiner Art kann garantiert werden, dass sie vollständig ausbleiben. Die torische Eigenschaft einer Linse bezeichnet ein Design zur Korrektur von Astigmatismus. Ein torisches Design kann mit monofokalen, multifokalen, trifokalen oder EDOF-Linsen kombiniert werden. Eine torische Linse zeigt daher nicht allein an, über wie viele Brennpunkte sie verfügt. Grad und Achse des Astigmatismus werden gemessen, um festzustellen, ob eine torische Variante erforderlich ist.

Lichtadjustierbare Linsen

Einige Intraokularlinsen können nach der Operation durch spezielle Lichtanwendungen bestimmte optische Anpassungen ermöglichen. Dieser Ansatz gilt nicht für jede multifokale oder trifokale Linse. Die verwendbare Linsenart, die technische Ausstattung und die Verfügbarkeit des Verfahrens können sich je nach Land und Gesundheitseinrichtung unterscheiden. Wenn eine Anpassung vorgesehen ist, können nach der Operation mehrere Kontrollen und Lichtanwendungen erforderlich sein. Bei bestimmten Linsen kann bis zum Abschluss der Anpassung das Tragen einer speziellen UV-Schutzbrille erforderlich sein. Auch diese Methode bedeutet nicht, dass alle Sehfehler beseitigt werden oder der Bedarf an einer Lesebrille mit Sicherheit entfällt. Die Eignung wird durch die gemeinsame Beurteilung der technischen Eigenschaften der Linse und der individuellen Augenstruktur bestimmt.

Wann wird eine Smart-Lens-Operation durchgeführt?

Der häufigste Grund für die Erwägung einer Operation ist eine durch den Katarakt verursachte Sehverschlechterung, die den Alltag beeinträchtigt. Tätigkeiten wie Lesen, Autofahren, Bildschirmarbeit oder komfortables Sehen in beleuchteten Umgebungen werden gemeinsam mit den Untersuchungsbefunden beurteilt. Bei Personen, für die eine Kataraktoperation geplant ist, kann die Linse entsprechend den Erwartungen an das Sehen in der Ferne und Nähe nach der Operation ausgewählt werden. Begleitende Brechungsfehler wie Presbyopie und Astigmatismus werden in dieser Phase ebenfalls berücksichtigt. Bei geeigneten Augen mit Astigmatismus kann eine torische Linse eingesetzt werden, um den Brechungsfehler zu reduzieren. Das Vorliegen eines Katarakts bedeutet jedoch nicht, dass jeder Patient eine multifokale oder trifokale Linse erhalten sollte. Bei bestimmten Augenstrukturen kann eine monofokale Linse die geeignetere Wahl sein.

Der Austausch der natürlichen Linse bei Personen ohne Katarakt wird als refraktiver Linsenaustausch bezeichnet. Dieser Eingriff gilt nicht automatisch als geeignet, nur weil eine Person keine Brille tragen möchte. Die Entfernung der natürlichen Linse birgt die für intraokulare Operationen typischen Risiken und verändert die bestehende Fähigkeit zur Fokussierung. Besonders bei Menschen mit hoher Myopie sollte das Risiko eines Netzhautrisses oder einer Netzhautablösung gesondert beurteilt werden. Alter, bestehender Brechungsfehler, Möglichkeiten einer Hornhautlaserbehandlung und Zustand der natürlichen Linse sind für die Entscheidung wichtig. Bei manchen Menschen können eine Brille, Kontaktlinsen oder ein geeignetes Laserverfahren einen ausgewogeneren Ansatz darstellen. Die Behandlung wird nach einem Vergleich des erwarteten visuellen Nutzens mit den chirurgischen Risiken ausgewählt.

Für wen ist die Operation möglicherweise nicht geeignet?

Bei Personen mit einer aktiven Augeninfektion, einer unbehandelten Entzündung der Augenoberfläche oder einem ausgeprägten trockenen Auge wird die Operation erst nach Beurteilung dieser Probleme geplant. Erkrankungen wie Keratokonus, Hornhautunregelmäßigkeiten, deutliche Hornhautnarben oder Fuchs-Hornhautdystrophie können die Auswahl der Linse beeinflussen. Insbesondere multifokale Linsen liefern bei Augen mit beeinträchtigter Bildqualität der Hornhaut möglicherweise nicht das erwartete Ergebnis. Ein unkontrolliertes Glaukom oder eine fortgeschrittene Schädigung des Sehnervs kann für multifokale optische Designs ebenfalls ungünstig sein. Makuladegeneration, diabetisches Makulaödem, eine ausgeprägte diabetische Retinopathie oder andere Netzhauterkrankungen können das Sehpotenzial begrenzen. Das Vorliegen dieser Erkrankungen bedeutet nicht, dass eine Kataraktoperation grundsätzlich nicht durchgeführt werden kann. Die ausgewählte Linsenart kann jedoch eine andere sein. Die Entscheidung über die Eignung wird unter Berücksichtigung der Schwere der Erkrankung und des allgemeinen Zustands des Auges getroffen.

Eine Schwäche der Haltebänder der natürlichen Linse oder eine unzureichende Kapselunterstützung kann die sichere Platzierung bestimmter Linsen erschweren. Frühere Augenoperationen und Verletzungen können außerdem die Messgenauigkeit oder die chirurgische Planung beeinflussen. Multifokale Linsen sind möglicherweise nicht für Personen geeignet, die unter allen Umständen vollständig auf eine Brille verzichten möchten oder mögliche Halos nicht tolerieren können. Bei Berufen, die eine präzise Sicht bei schwachem Licht erfordern, sollte das Nachtsehen gesondert beurteilt werden. Unkontrollierte systemische Erkrankungen oder eine Vorgeschichte mit intraokularen Entzündungen können eine Änderung des Operationszeitpunkts erforderlich machen. Bei Kindern und Personen mit sich schnell verändernden Brechungsfehlern gilt die für Erwachsene verwendete Standardplanung eines refraktiven Linsenaustauschs nicht. In jedem Fall müssen die Eignung für die Operation und die Eignung einer bestimmten Linse getrennt beurteilt werden.

Untersuchung und Vorbereitung vor der Operation

Vor der Operation werden die Sehschärfe, die Brillenwerte, die Hornhautstruktur und der Zustand der natürlichen Linse ausführlich beurteilt. Hornhauttopografie und Keratometrie helfen dabei, Grad und Achse des Astigmatismus zu bestimmen. Biometrische Messungen werden zur Bestimmung der Augenlänge und zur Berechnung der Stärke der Intraokularlinse verwendet. Bei Bedarf kann zur Beurteilung von Makula und Netzhaut eine optische Kohärenztomografie durchgeführt werden. Augeninnendruck, Tränenfilmqualität, Pupilleneigenschaften und Augenlidgesundheit werden ebenfalls untersucht. Wird ein trockenes Auge oder eine Blepharitis festgestellt, kann zunächst die Augenoberfläche behandelt werden, um zuverlässigere Messungen zu ermöglichen. Die Linse wird anhand dieser Befunde und der persönlichen Sehbedürfnisse für die Ferne, den mittleren Bereich und die Nähe ausgewählt.

Eingenommene Medikamente, frühere Operationen und Begleiterkrankungen sollten vor der Operation vollständig mitgeteilt werden. Blutverdünnende Medikamente sollten nicht eigenmächtig abgesetzt werden, ohne den behandelnden Arzt zu konsultieren. Bei vielen Patienten können diese Medikamente während einer Kataraktoperation möglicherweise weiter eingenommen werden. Die Entscheidung richtet sich jedoch nach den chirurgischen Gegebenheiten und dem allgemeinen Gesundheitszustand. Ob Nüchternheit erforderlich ist, wird anhand der vorgesehenen Anästhesie- oder Sedierungsmethode bestimmt. Menschen mit Diabetes benötigen möglicherweise einen individuellen Plan für Nüchternheit und Medikamenteneinnahme. Am Operationstag kann darum gebeten werden, im Augenbereich auf Make-up, Cremes oder Parfüm zu verzichten. Da nach dem Eingriff vorübergehend verschwommenes Sehen auftreten kann, ist es sinnvoll, die An- und Abreise im Voraus zu planen.

Wie wird eine Smart-Lens-Operation durchgeführt?

Die Operation wird in der Regel unter Tropfanästhesie oder einer anderen geeigneten lokalen Betäubungsmethode durchgeführt. Zunächst werden das Auge und seine Umgebung mit einer antiseptischen Lösung vorbereitet. Am Rand der Hornhaut wird ein kleiner Schnitt angelegt und in der vorderen Kapsel der natürlichen Linse eine kontrollierte Öffnung geschaffen. Bei der Phakoemulsifikation wird die natürliche Linse mithilfe von Ultraschallenergie in kleine Teile zerlegt und aus dem Auge entfernt. Anschließend wird eine faltbare Intraokularlinse durch den kleinen Schnitt in den Kapselsack eingesetzt. Bei Verwendung einer torischen Linse ist ihre korrekte Ausrichtung an der Astigmatismusachse wichtig. Der Schnitt kann sich häufig von selbst verschließen. Bei Bedarf können jedoch zusätzliche Maßnahmen oder eine Naht erforderlich sein.

Die Operationsdauer hängt von der Härte des Katarakts, der Anatomie des Auges und den während des Eingriffs vorgefundenen Bedingungen ab. Ob beide Augen operiert werden müssen und in welchem zeitlichen Abstand die Eingriffe erfolgen, wird individuell geplant. Es ist nicht zwingend erforderlich, für beide Augen dieselbe Linse zu verwenden. Die Sehziele können entsprechend der Struktur beider Augen festgelegt werden. In manchen Fällen können während des Eingriffs festgestellte Befunde dazu führen, dass anstelle der ursprünglich geplanten Linse eine andere Variante gewählt wird. Nach der Operation kann das Auge mit einem schützenden Verband oder einer Augenklappe versehen werden. Eine Entlassung am selben Tag kann möglich sein, hängt jedoch vom allgemeinen Gesundheitszustand und der klinischen Beurteilung ab. Der Zeitpunkt der ersten Kontrolle nach dem Eingriff richtet sich nach dem Zustand des Auges.

Genesung nach einer Smart-Lens-Operation

In den ersten Stunden oder Tagen nach der Operation können verschwommenes Sehen, leichtes Brennen und Lichtempfindlichkeit auftreten. Ein Hornhautödem, die Wirkung pupillenerweiternder Tropfen oder eine vorübergehende Trockenheit der Augenoberfläche können zu diesen Beschwerden beitragen. Die Geschwindigkeit der visuellen Erholung ist nicht bei jedem Patienten gleich. Bei multifokalen Linsen kann das Gehirn zusätzliche Zeit benötigen, um sich an Bilder aus verschiedenen Brennpunkten anzupassen. Manche Menschen können nach kurzer Zeit zu ihren alltäglichen Tätigkeiten zurückkehren. Bei anderen kann die Stabilisierung des Sehvermögens länger dauern. Die Wiederaufnahme von Tätigkeiten wie Lesen, Bildschirmnutzung und Autofahren sollte anhand der Untersuchungsbefunde beurteilt werden. Es kann nicht garantiert werden, dass in den ersten Tagen scharfes Sehen erreicht wird oder die Genesung zu einem bestimmten Zeitpunkt abgeschlossen ist.

Art und Anwendungsdauer der während der Genesung verwendeten Augentropfen werden entsprechend dem Operationsplan festgelegt. Bei Bedarf können antibiotische, entzündungshemmende oder befeuchtende Augentropfen verschrieben werden. Nicht bei jedem Patienten muss dasselbe Tropfenschema angewendet werden. In der ersten Zeit ist es wichtig, das Auge nicht zu reiben und vor Stößen zu schützen. Einschränkungen in Bezug auf Wasser, Make-up, Schwimmbad, Sauna und anstrengende körperliche Aktivitäten werden an den persönlichen Heilungsverlauf angepasst. Bei den Kontrollen werden Augeninnendruck, Linsenposition, Transparenz der Hornhaut und Sehvermögen untersucht. Bei starken Schmerzen, zunehmender Rötung oder plötzlicher Sehverschlechterung sollte nicht bis zum geplanten Kontrolltermin gewartet werden.

Mögliche Risiken einer Smart-Lens-Operation

Wie andere intraokulare Eingriffe birgt auch die Smart-Lens-Operation bestimmte Risiken. Es können Infektionen, intraokulare Entzündungen, Blutungen, Hornhautödeme und Veränderungen des Augeninnendrucks auftreten. Flüssigkeitsansammlungen in der Makula, Netzhautrisse oder eine Netzhautablösung gehören ebenfalls zu den möglichen Komplikationen, die berücksichtigt werden müssen. Diese Risiken können je nach Faktoren wie hoher Myopie, begleitender Netzhauterkrankung oder früheren Augenoperationen variieren. Eine Verschiebung oder unzureichende Zentrierung der Intraokularlinse sowie die Drehung einer torischen Linse können die Sehqualität beeinträchtigen. In manchen Fällen muss die Linse neu positioniert oder eine andere Behandlung durchgeführt werden. Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass jede Komplikation bei allen Patienten mit der gleichen Wahrscheinlichkeit auftritt.

Zu den mit multifokalen Linsen verbundenen visuellen Effekten gehören Halos, Blendung, sternförmige Lichteffekte und ein verringerter Kontrast bei schwachem Licht. Diese Effekte können bei manchen Menschen mit der Zeit weniger auffallen, während sie bei anderen länger anhalten. Die verbleibenden Brillenwerte können vom angestrebten Ergebnis abweichen, oder der Astigmatismus wird möglicherweise nicht vollständig korrigiert. In seltenen Fällen kann sich eine intraokulare Infektion, eine sogenannte Endophthalmitis, entwickeln und eine schnelle Behandlung erfordern. Plötzliche Lichtblitze, neu auftretende Glaskörpertrübungen oder ein vorhangartiger Schatten im Gesichtsfeld können auf ein Netzhautproblem hinweisen. Auch starke Schmerzen, deutliche Rötung, Ausfluss oder eine schnelle Sehverschlechterung erfordern eine dringende Untersuchung. Die Einzelheiten der Risiken unterscheiden sich je nach gewählter Linsenart und dem Zustand des Auges vor der Operation.

Lichtreflexionen nach der Operation

Bei manchen Menschen mit multifokalen oder trifokalen Linsen können insbesondere nachts Halos und Blendung um Lichtquellen auftreten. Dies kann damit zusammenhängen, dass das Licht innerhalb des optischen Aufbaus der Linse auf verschiedene Brennpunkte verteilt wird. Pupillengröße, Unregelmäßigkeiten der Hornhautoberfläche und verbleibender Astigmatismus können die Stärke der Beschwerden beeinflussen. Auch ein trockenes Auge nach der Operation kann die Reflexionen verstärken, da das Licht unregelmäßig gebrochen wird. Obwohl die Form der visuellen Effekte bei EDOF-Linsen unterschiedlich sein kann, lässt sich bei keinem Design ausschließen, dass Lichtreflexionen auftreten. Einige Beschwerden können mit der Zeit abnehmen, wenn sich das Gehirn an die neue Sehsituation gewöhnt. Es kann jedoch nicht garantiert werden, dass sich jeder Patient vollständig anpasst oder die Beschwerden vollständig verschwinden.

Wenn Lichtreflexionen den Alltag oder das nächtliche Autofahren deutlich beeinträchtigen, werden die Augenoberfläche, die Position der Linse und der verbleibende Brechungsfehler beurteilt. Die Behandlung eines trockenen Auges oder eine geeignete Brillenkorrektur kann bei manchen Menschen zur Verringerung der Beschwerden beitragen. Mögliche Ursachen wie eine Drehung der Linse aus ihrer Achse, eine unzureichende Zentrierung oder eine Kapseltrübung werden ebenfalls untersucht. Visuelle Effekte sollten nicht ausschließlich dem Gewöhnungsprozess nach der Operation zugeschrieben werden. Zeitpunkt des Auftretens, Dauer und begleitende Sehveränderungen bestimmen den Behandlungsplan. Ob bei ausgeprägten und anhaltenden Problemen ein zusätzlicher Eingriff erforderlich ist, wird individuell beurteilt. Da Verfahren wie ein Linsenaustausch neue Risiken mit sich bringen, sollte die Entscheidung nach einer ausführlichen Untersuchung getroffen werden.

Warum kann das Sehergebnis variieren?

Probleme nach einer Smart-Lens-Operation beruhen in der Regel nicht auf einem als Therapieresistenz bezeichneten Zustand. Veränderungen des Sehvermögens können mit einem verbleibenden Brechungsfehler, der Position der Linse, Problemen der Augenoberfläche oder Netzhauterkrankungen zusammenhängen. Die Drehung einer torischen Linse kann die Korrektur des Astigmatismus verringern. Eine im Laufe der Zeit entstehende Trübung der Linsenkapsel kann ebenfalls zu einer Abnahme der Sehschärfe führen. Dieser umgangssprachlich als Nachstar bezeichnete Zustand bedeutet nicht, dass der entfernte natürliche Katarakt erneut entstanden ist. Bei geeigneten Patienten kann eine hintere Kapseltrübung mit einem Nd behandelt werden. Neu auftretende Makulaerkrankungen, ein Glaukom oder andere Augenprobleme können das Sehvermögen auch nach der Operation beeinflussen. Daher sollten die Kontrollen fortgesetzt werden.

Wovon hängt der Erfolg der Operation ab?

Das Ergebnis der Operation hängt nicht allein von der Marke der verwendeten Linse oder ihrer Multifokalität ab. Die Genauigkeit der Hornhautmessungen, die Berechnung der Intraokularlinsenstärke und die Position der Linse während der Operation beeinflussen das Sehergebnis. Die Gesundheit von Netzhaut und Sehnerv ist wichtig, um das erreichbare Sehvermögen beurteilen zu können. Liegen neben dem Katarakt eine Makuladegeneration, ein Glaukom oder eine diabetische Netzhauterkrankung vor, kann der dadurch verursachte Sehverlust nicht allein durch den Linsenaustausch beseitigt werden. Bei multifokalen Linsen sind auch die Anpassung an das optische System und die Erwartungen an das Nachtsehen entscheidend. Manche Menschen können nach der Operation weiterhin eine zusätzliche Brille für die Ferne, den mittleren Bereich oder die Nähe benötigen. Daher ist es nicht angemessen, eine feste Erfolgsquote anzugeben oder allen Patienten vollständige Brillenfreiheit zu versprechen.

Bleibt eine Smart Lens ein Leben lang im Auge?

Intraokularlinsen werden in der Regel so hergestellt, dass sie langfristig im Auge verbleiben. Sie haben nicht die gleichen Eigenschaften wie Kontaktlinsen, die regelmäßig ausgetauscht werden müssen. Es kann jedoch nicht davon ausgegangen werden, dass eine Linse unter keinen Umständen jemals einen weiteren Eingriff erfordert. Wenn sich die Linse deutlich verschiebt, unerwünschte optische Effekte anhalten oder ein anderer chirurgischer Grund entsteht, kann eine zusätzliche Beurteilung erforderlich sein. Bei einer hinteren Kapseltrübung kommt meist ein geeignetes Laserverfahren und nicht der Austausch der Linse in Betracht. Das Verbleiben der Intraokularlinse im Auge bedeutet nicht, dass sich später keine Erkrankungen an anderen Augenstrukturen wie Netzhaut oder Hornhaut entwickeln können. Die langfristige Kontrolle des Sehvermögens sollte daher entsprechend der persönlichen Augengesundheit fortgeführt werden.

Wie sollte die Nachsorge nach der Operation erfolgen?

Die nach der Operation verschriebenen Tropfen sollten in der angegebenen Häufigkeit und über den empfohlenen Zeitraum angewendet werden. Vor der Anwendung sollten die Hände gewaschen werden. Die Spitze der Tropfflasche sollte das Auge nicht berühren. Es kann empfohlen werden, das Auge nicht zu reiben, vor Stößen zu schützen und bei Bedarf während des Schlafens einen Schutz zu tragen. Der Zeitpunkt für die Rückkehr zu Schwimmbad, Meer, Sauna, Augen-Make-up und anstrengenden körperlichen Aktivitäten ist nicht bei allen Menschen gleich. Diese Zeiträume werden anhand des Hornhautzustands, der Operationstechnik und der Heilungsbefunde festgelegt. Eine Sonnenbrille kann dazu beitragen, die Lichtempfindlichkeit zu verringern und das Auge im Freien zu schützen. Vor dem erneuten Autofahren sollte sichergestellt werden, dass das Sehvermögen ausreichend ist.

Bei den geplanten Kontrollen werden Sehschärfe, Augeninnendruck und Position der Intraokularlinse untersucht. Bei Bedarf können eine Netzhautbildgebung oder zusätzliche Messungen des Brechungsfehlers durchgeführt werden. Da die Sehqualität in der ersten Zeit schwanken kann, wird der dauerhafte Brillenbedarf nach Abschluss der Genesung erneut beurteilt. Leichtes Brennen oder Tränen können auftreten. Deutliche Schmerzen, zunehmende Rötung und ein plötzlicher Sehverlust sollten jedoch nicht als normal angesehen werden. Auch Lichtblitze, zahlreiche neu aufgetretene Glaskörpertrübungen oder ein Schatten im Gesichtsfeld sollten unverzüglich untersucht werden. Die Dosierung der Medikamente sollte nicht eigenmächtig verändert werden, und die Tropfen sollten nicht vor dem empfohlenen Zeitpunkt abgesetzt werden. Das Einhalten der Kontrolltermine hilft dabei, mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen.

Smart-Lens-Operation in İzmir

Bei der Planung einer Smart-Lens-Operation in İzmir werden zunächst der Zustand der natürlichen Linse und das Vorliegen eines Katarakts beurteilt. Anschließend werden die Hornhautform, die Astigmatismusmessung, die Gesundheit der Netzhaut und die täglichen Sehbedürfnisse untersucht. Selbst bei Personen im gleichen Alter oder mit ähnlichen Brillenwerten können unterschiedliche Linsen infrage kommen. Die Entscheidung für eine multifokale, trifokale, EDOF- oder torische Linse sollte nicht allein auf dem Wunsch nach Brillenfreiheit beruhen. Nächtliches Autofahren, Lesegewohnheiten, die am Computer verbrachte Zeit und begleitende Augenerkrankungen sind bei der Auswahl wichtig. Bei Personen ohne Katarakt können auch eine Brille, Kontaktlinsen oder Möglichkeiten einer Hornhautlaserbehandlung miteinander verglichen werden. Der Behandlungsplan wird entsprechend der individuellen Augenstruktur und der medizinischen Eignung des chirurgischen Verfahrens erstellt.

Preise für Smart-Lens-Operationen

Die Preise für Smart-Lens-Operationen können je nach optischen Eigenschaften der verwendeten Linse, chirurgischer Planung und erforderlichen Untersuchungen variieren. Bei der Beurteilung der Preise für Smart-Lens-Operationen im Jahr 2026 sollte berücksichtigt werden, dass monofokale, trifokale, EDOF- und torische Linsen nicht die gleichen Eigenschaften besitzen. Der Zustand des Katarakts, der Grad des Astigmatismus, die Planung für beide Augen und der Nachsorgebedarf können den Gesamtumfang beeinflussen. Da nicht bei jedem Patienten dieselbe Linsenart verwendet wird, ist es nicht angemessen, ohne vorherige Untersuchung einen Standardpreis festzulegen. Kosteninformationen sollten nicht unabhängig von der medizinischen Eignung der Linse oder den möglichen Operationsrisiken als Auswahlkriterium dienen. Die aktuelle Preisgestaltung richtet sich nach dem Behandlungsplan, der infolge der Untersuchung und Messungen als geeignet erachtet wird. Bei verschiedenen Optionen sollten nicht nur die Kosten, sondern auch die Eignung für die Augenstruktur und der Behandlungsumfang gemeinsam beurteilt werden.

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Wissenswertes über die Smart-Lens-Operation

Für wen ist eine Smart-Lens-Operation geeignet?

Eine Smart-Lens-Operation eignet sich in der Regel für Menschen mit Katarakt, Presbyopie, also dem Verlust der Nahsicht, oder ausgeprägten Brechungsfehlern wie Myopie und Hyperopie. Dies gilt insbesondere, wenn diese Zustände so weit fortgeschritten sind, dass sie nicht mit einer Brille oder Kontaktlinsen korrigiert werden können. Die Patienten sollten sich in einem guten allgemeinen Gesundheitszustand befinden und realistische Erwartungen an das Operationsergebnis haben. Zu den möglichen Ausschlussgründen gehören ein unkontrolliertes Glaukom, Augenerkrankungen wie Uveitis, eine niedrige Anzahl von Hornhautendothelzellen und systemische Erkrankungen, die die Heilung beeinträchtigen. Um die persönliche Eignung festzustellen, ist eine umfassende Augenuntersuchung erforderlich.

Wie lange dauert die Genesung nach der Operation?

Die Genesungsdauer nach einer Smart-Lens-Operation ist von Person zu Person unterschiedlich. Die meisten Patienten können wenige Tage bis eine Woche nach dem Eingriff zu ihren normalen Aktivitäten zurückkehren. Die vollständige Genesung und das bestmögliche Sehvermögen werden in der Regel innerhalb einiger Wochen erreicht.

Welche Sehfehler korrigieren Smart Lenses?

Smart Lenses sollen häufige Sehfehler wie Myopie, Hyperopie, Astigmatismus und Presbyopie, also den altersbedingten Verlust der Nahsicht, korrigieren. Sie bieten außerdem zusätzliche Funktionen wie die Überwachung eines Glaukoms durch Messung des Augeninnendrucks, die Abgabe von Medikamenten in das Auge und die Anpassung an Lichtverhältnisse zur Verringerung von Blendung. Neue Technologien zielen auf die Entwicklung von Smart Lenses ab, die Augmented-Reality-Bilder (AR) direkt in das Sichtfeld projizieren können.

Welche Risiken birgt eine Smart-Lens-Operation?

Die Smart-Lens-Operation mit Implantation multifokaler Intraokularlinsen (IOL) ist ein sicheres Verfahren, birgt jedoch bestimmte Risiken. Dazu können ein Riss der hinteren Linsenkapsel, Hornhautödem, zystoides Makulaödem, Trübung der hinteren Linsenkapsel, auch als Nachstar bezeichnet, Netzhautablösung, toxisches Vorderabschnittssyndrom, Endophthalmitis, Glaukom, mechanischer Pupillarblock, Makulaödem, erhöhter Augeninnendruck, Hornhautschwellung, Verschiebung oder Luxation der Linse, unerwünschte Brechungsfehler, vorübergehendes Blausehen, auch Zyanopsie genannt, und Glaskörpertrübungen gehören. Diese Komplikationen treten jedoch relativ selten auf, und Fortschritte bei den Operationstechniken haben die Risiken minimiert.

Was ist der Unterschied zwischen Smart Lenses und natürlichen Augenlinsen?

Smart Lenses sind künstliche Linsen, die bei Augenerkrankungen wie Katarakt anstelle der natürlichen Linse eingesetzt werden und scharfes Sehen in mehreren Entfernungen ermöglichen. Während die natürliche Linse mit zunehmendem Alter ihre Flexibilität verliert, bewahren Smart Lenses diese Flexibilität und Klarheit. Smart Lenses werden aus modernen, mit dem Augengewebe verträglichen Materialien hergestellt und bergen in der Regel kein Abstoßungs- oder Allergierisiko. Die natürliche Linse kann sich mit der Zeit zu einem Katarakt eintrüben, während Smart Lenses solchen altersbedingten Veränderungen nicht unterliegen. Das Einsetzen einer Smart Lens erfordert jedoch einen chirurgischen Eingriff und ist mit bestimmten Risiken verbunden. Die natürliche Linse besitzt eine flexible Struktur, die das Fokussieren ermöglicht. Diese Fähigkeit nimmt mit zunehmendem Alter ab und führt zu Problemen wie Presbyopie.

Welcher Arzt führt eine Smart-Lens-Operation durch?

Für eine Smart-Lens-Operation sollten Sie einen Facharzt für Augenheilkunde aufsuchen. Diese Ärzte sind auf Augengesundheit und Augenchirurgie spezialisiert. Smart Lenses sind moderne Linsen, die sowohl bei Patienten mit Katarakt im Rahmen der Kataraktentfernung als auch bei geeigneten Personen ohne Katarakt eingesetzt werden können, die ihre Abhängigkeit von einer Nah- und Fernbrille verringern möchten. Ihr Augenarzt führt eine umfassende Augenuntersuchung durch und entscheidet, ob Sie für diese Operation geeignet sind. Dabei werden Ihre Augenstruktur, Ihr Gesundheitszustand und Ihre Erwartungen an die Operation ausführlich beurteilt.

Wie lange dauert eine Smart-Lens-Operation?

Eine Smart-Lens-Operation dauert in der Regel etwa 10 bis 15 Minuten pro Auge. Der Eingriff wird unter lokaler Betäubung durchgeführt, und der Patient kann noch am selben Tag entlassen werden. Obwohl der eigentliche Eingriff nur kurz dauert, kann der gesamte Ablauf einschließlich der Voruntersuchungen und der anschließenden Beobachtung mehrere Stunden in Anspruch nehmen.

Welche Abteilung oder welchen Arzt sollte man für eine Smart-Lens-Behandlung aufsuchen?

Für eine Smart-Lens-Behandlung sollte ein auf Augenerkrankungen spezialisierter Arzt aufgesucht werden. Daher ist die Abteilung für Augenheilkunde die richtige Anlaufstelle.

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