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Warum die Türkei einige der besten Augenärzte hat

Augenerkrankungen umfassen im medizinischen Fachgebiet der Ophthalmologie alle gesundheitlichen Probleme, die das Sehvermögen und empfindliche Strukturen des Auges wie Hornhaut, Linse und Netzhaut beeinträchtigen. Dieses Gebiet deckt ein sehr breites Spektrum ab. Dazu gehören häufige Erkrankungen wie Katarakt und Glaukom, Strabismus und Makuladegeneration, Refraktionsfehler wie Myopie sowie die Auswirkungen von Diabetes auf die Augen. Augenärzte […]

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Warum die Türkei einige der besten Augenärzte hat

Augenerkrankungen umfassen im medizinischen Fachgebiet der Ophthalmologie alle gesundheitlichen Probleme, die das Sehvermögen und empfindliche Strukturen des Auges wie Hornhaut, Linse und Netzhaut beeinträchtigen. Dieses Gebiet deckt ein sehr breites Spektrum ab. Dazu gehören häufige Erkrankungen wie Katarakt und Glaukom, Strabismus und Makuladegeneration, Refraktionsfehler wie Myopie sowie die Auswirkungen von Diabetes auf die Augen. Augenärzte sind Fachärzte, die diese Erkrankungen mithilfe moderner Technologien diagnostizieren, medizinische Behandlungen mit Medikamenten oder Brillen planen und bei Bedarf durch moderne chirurgische Eingriffe wie Laserbehandlungen oder Mikrochirurgie das Sehvermögen erhalten und verbessern möchten.

Wer ist der beste Augenarzt in der Türkei?

Viele bekannte und erfahrene Augenärzte in der Türkei bieten mithilfe moderner Technologien Diagnostik und Behandlung in zahlreichen Bereichen an. Dazu gehören Laserbehandlungen, Kataraktchirurgie, Netzhauterkrankungen und Hornhauttransplantationen. Das Fachgebiet des Arztes, die eingesetzten Techniken und die Patientenzufriedenheit gehören zu den wichtigsten Faktoren, die den Behandlungserfolg beeinflussen. Die Wahl des besten Augenarztes kann je nach Sehproblem und Behandlungserwartungen des Patienten unterschiedlich ausfallen.

An wen sollten wir uns bei Fragen zur Augengesundheit wenden?

Wenn Sie ein Problem mit Ihren Augen haben oder eine routinemäßige Kontrolluntersuchung benötigen, können Ihnen Fachkräfte mit unterschiedlichen Berufsbezeichnungen begegnen. Wenn Sie deren Aufgaben und Befugnisse kennen, können Sie zum richtigen Zeitpunkt die richtige Hilfe erhalten. Das augenmedizinische Team besteht hauptsächlich aus:

  • Facharzt für Augenheilkunde
  • Augenoptiker
  • Optometrist

Ein Facharzt für Augenheilkunde, also ein Ophthalmologe, ist ein Arzt, der nach dem sechsjährigen Medizinstudium die türkische Facharztprüfung TUS bestanden und anschließend mindestens vier weitere Jahre ausschließlich eine Weiterbildung in Augenheilkunde und Augenchirurgie absolviert hat. Diese anspruchsvolle Ausbildung dauert insgesamt 10-12 Jahre und berechtigt Augenärzte dazu, sämtliche Augenerkrankungen zu diagnostizieren, Medikamente zu verschreiben und Erkrankungen wie Katarakt, Glaukom, Strabismus und Netzhautablösung operativ zu behandeln. Auch Laserbehandlungen werden von Augenärzten durchgeführt. Das wichtigste Merkmal, das sie von anderen Fachkräften im Bereich der Augengesundheit unterscheidet, ist ihre Ausbildung als Ärzte. Dadurch können sie die Auswirkungen systemischer Erkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck auf die Augen verstehen und den Patienten ganzheitlich beurteilen.

Augenoptiker sind Fachkräfte, die von Augenärzten ausgestellte Verordnungen umsetzen. In der Türkei absolvieren sie zweijährige Fachhochschulprogramme für Augenoptik. Ihre Aufgabe besteht darin, Brillengläser entsprechend den Werten der Verordnung anzufertigen, sie in die ausgewählte Fassung einzusetzen, die Brille an das Gesicht anzupassen und über die Verwendung von Kontaktlinsen zu informieren. Augenoptiker führen keine Augenuntersuchungen durch, stellen keine Diagnosen und verschreiben keine Medikamente.

Obwohl dieser Beruf in der Türkei noch nicht weitverbreitet ist, gibt es in einigen Ländern außerdem Optometristen. Optometristen haben kein Medizinstudium absolviert. Sie durchlaufen jedoch ein vierjähriges Hochschulstudium der Optometrie, das sich auf die Erkennung von Sehfehlern und die Verordnung von Brillen oder Kontaktlinsen konzentriert. In der Türkei werden diese Aufgaben größtenteils von Fachärzten für Augenheilkunde übernommen.

Auf welche Fachgebiete spezialisieren sich Augenärzte?

Obwohl das Auge ein kleines Organ ist, besitzt es eine so komplexe Struktur, dass viele Augenärzte nach ihrer Facharztausbildung durch eine Zusatzweiterbildung oder ein Fellowship vertiefte Kenntnisse in einem bestimmten Bereich erwerben. Dadurch können sie ihren Patienten eine gezieltere und weiterführende Behandlung anbieten. Zu diesen Fachgebieten gehören:

  • Erkrankungen der Netzhaut und des Glaskörpers
  • Glaukom
  • Erkrankungen der Hornhaut und des vorderen Augenabschnitts
  • Kinderophthalmologie und Strabismus
  • Okuloplastische Chirurgie
  • Neuroophthalmologie
  • Uveitis und okuläre Immunologie

Das Vorhandensein dieser Teilgebiete zeigt deutlich, dass der Begriff Augenerkrankung zu umfassend ist, um unter einer einzigen Überschrift zusammengefasst zu werden. Während ein Netzhautspezialist beispielsweise moderne chirurgische Behandlungen für die Auswirkungen von Diabetes auf die Augen oder für Makuladegeneration durchführt, beschäftigt sich ein Facharzt für okuloplastische Chirurgie mit Themen wie hängenden Augenlidern oder ästhetischen Eingriffen im Augenbereich. Diese Struktur ermöglicht jedem Patienten, einen Arzt mit den für seine individuelle Situation am besten geeigneten Kenntnissen und Erfahrungen aufzusuchen.

Da Augenärzte nicht nur das Auge selbst, sondern auch die Auswirkungen systemischer Erkrankungen beurteilen, arbeiten sie mit zahlreichen medizinischen Fachrichtungen zusammen:

  • Neurologie: Bei Problemen der Sehbahnen und des Sehnervs.
  • Endokrinologie: Bei diabetischer Retinopathie und den Auswirkungen von Schilddrüsenerkrankungen auf die Augen.
  • Rheumatologie: Bei entzündlichen Erkrankungen wie Morbus Behçet und Uveitis.
  • Pädiatrie: Bei der Diagnose und Behandlung von Augenerkrankungen im Kindesalter.
  • Radiologie: Bei modernen bildgebenden Untersuchungen des Auges und der Augenhöhle.
  • HNO-Heilkunde: Bei chirurgischen Eingriffen an Strukturen im Augenbereich.
  • Plastische Chirurgie: Bei Eingriffen an Augenlidern und Tränenwegen sowie bei ästhetischen Behandlungen.

Wie wird eine ausführliche Augenuntersuchung durchgeführt?

Obwohl viele Menschen glauben, dass eine Augenuntersuchung lediglich aus dem Lesen von Buchstaben besteht, umfasst eine umfassende Untersuchung wesentlich mehr. Sehen wir uns Schritt für Schritt an, was Sie im Untersuchungsraum erwartet. Eine gute Diagnose setzt voraus, dass diese Schritte vollständig durchgeführt werden.

Erhebung der Krankengeschichte und Beschwerden: Zunächst hört Ihr Arzt Ihnen zu. Informationen über Ihre Sehbeschwerden, deren Beginn, Ihren allgemeinen Gesundheitszustand, die von Ihnen verwendeten Medikamente und mögliche Augenerkrankungen in Ihrer Familie liefern erste Hinweise für die Diagnose.

Messung der Sehschärfe: Hierbei handelt es sich um den allgemein bekannten Buchstabentest. Sie werden gebeten, aus einer bestimmten Entfernung Buchstaben oder Formen zu erkennen, die zunehmend kleiner werden. Mit diesem Test wird die Fähigkeit Ihrer Augen gemessen, klar zu sehen.

Brillenglasbestimmung (Refraktion): Diese Untersuchung wird durchgeführt, um festzustellen, ob ein Refraktionsfehler wie Myopie, Hyperopie oder Astigmatismus vorliegt. Mithilfe eines vor Ihren Augen positionierten Geräts, des sogenannten Phoropters, probiert Ihr Arzt verschiedene Gläser aus und fragt: „Ist es so klarer oder so?" Auf diese Weise wird die Brillenstärke bestimmt, die Ihnen die bestmögliche Sehschärfe bietet.

Spaltlampenuntersuchung: Dieses Gerät ist ein spezielles Mikroskop mit einer hellen Lichtquelle. Ihr Arzt untersucht damit den vorderen Bereich Ihres Auges, also Hornhaut, Linse, Iris und Augenlider, im Detail. Selbst kleinste Kratzer, Anzeichen einer Infektion oder ein beginnender Katarakt können bei dieser Untersuchung erkannt werden.

Messung des Augeninnendrucks (Tonometrie): Diese Untersuchung ist für die Glaukomvorsorge von entscheidender Bedeutung. Der Druck der Flüssigkeit im Augeninneren wird mit Geräten gemessen, die entweder einen Luftstoß auf das Auge abgeben oder dessen Oberfläche direkt berühren. Die Untersuchung ist vollkommen schmerzfrei und dauert nur wenige Sekunden.

Untersuchung mit Pupillenerweiterung: Dies ist möglicherweise der wichtigste Teil der Untersuchung. Durch Augentropfen werden Ihre Pupillen vorübergehend erweitert. Dadurch kann Ihr Arzt den Augenhintergrund nicht nur wie durch ein kleines Schlüsselloch, sondern wie einen Raum mit weit geöffneter Tür betrachten. Nur so lassen sich Netzhaut, Makula und Sehnerv ausführlich beurteilen. Viele schwerwiegende Erkrankungen können durch diese Untersuchung erkannt werden. Dazu gehören die Auswirkungen von Diabetes oder Bluthochdruck auf die Augen, Makuladegeneration, Glaukomschäden und Netzhautrisse. Die Wirkung der Tropfen hält mehrere Stunden an. Verschwommenes Nahsehen und Lichtempfindlichkeit sind während dieser Zeit normal.

Gelegentlich sind zusätzlich zu diesen grundlegenden Schritten weiterführende Untersuchungen erforderlich. Die optische Kohärenztomografie, kurz OCT, analysiert beispielsweise die einzelnen Schichten der Netzhaut und des Sehnervs im Mikrometerbereich, beinahe wie eine Tomografie- oder MRT-Aufnahme des Auges. Mit dieser Technologie können Erkrankungen wie Makuladegeneration oder Glaukom bereits Jahre vor dem Auftreten von Beschwerden oder Sehverlust erkannt werden.

Welche Refraktionsfehler kommen am häufigsten vor?

Refraktionsfehler sind keine eigentlichen Erkrankungen, sondern Unstimmigkeiten im optischen Aufbau des Auges. Ähnlich wie das Objektiv einer Kamera manchmal nicht richtig scharfstellt, kann das Auge das Licht nicht auf die Netzhaut fokussieren. Dies ist die grundlegende Ursache der häufigsten Sehprobleme.

Myopie (Kurzsichtigkeit): Bei einem kurzsichtigen Auge werden die Lichtstrahlen entfernter Objekte nicht direkt auf, sondern vor der Netzhaut gebündelt. Nahe Gegenstände erscheinen deshalb klar, während entfernte Schilder, Untertitel im Fernsehen oder das Gesicht einer entgegenkommenden Person verschwommen wirken. Myopie entsteht normalerweise, weil der Augapfel etwas länger als üblich ist oder die Hornhaut das Licht zu stark bricht. Eine genetische Veranlagung spielt eine wichtige Rolle. Die Kurzsichtigkeit beginnt häufig im Schulalter und nimmt während der Pubertät zu.

Hyperopie (Weitsichtigkeit): Sie ist das Gegenteil der Myopie. Das Licht wird hinter der Netzhaut gebündelt. Dies entsteht durch einen kürzeren Augapfel. In jungen Jahren ist die natürliche Augenlinse flexibel und kann diesen Fehler teilweise ausgleichen, sodass Betroffene in der Ferne klar sehen können. Diese ständige Anstrengung beim Scharfstellen kann jedoch besonders bei Tätigkeiten in der Nähe, beispielsweise beim Lesen, zu müden Augen, Beschwerden und Kopfschmerzen führen. Menschen mit starker Hyperopie sehen sowohl in der Ferne als auch in der Nähe unscharf.

Astigmatismus: Die Hornhaut, also die klare vordere Schicht eines ideal geformten Auges, besitzt in alle Richtungen die gleiche Krümmung, ähnlich einem Basketball. Bei Astigmatismus ist sie dagegen asymmetrischer geformt und ähnelt eher einem Ei oder der Rückseite eines Löffels. Das in das Auge eintretende Licht kann deshalb nicht in einem einzelnen Punkt gebündelt werden. Dies führt sowohl in der Ferne als auch in der Nähe zu verschwommenem, schattenhaftem oder doppelt erscheinendem Sehen. Betroffene klagen häufig über Lichtstreuung und Schwierigkeiten beim Autofahren in der Nacht.

Presbyopie (altersbedingte Nahsehschwäche): Dies ist kein Refraktionsfehler, sondern eine natürliche Folge des Alterns, die jeden Menschen betrifft. In jungen Jahren ist die natürliche Linse im Auge so flexibel wie das Zoomobjektiv einer Kamera. Beim Blick auf nahe Gegenstände verändert sie ihre Form und stellt problemlos scharf. Normalerweise verliert sie jedoch ab dem Alter von 40-45 Jahren allmählich ihre Elastizität und wird härter. Dadurch fällt es schwerer, auf nahe Gegenstände wie ein Smartphone, ein Buch oder eine Speisekarte zu fokussieren. Das typische Anzeichen einer Presbyopie besteht darin, Lesematerial mit ausgestreckten Armen weiter entfernt zu halten, um es scharf erkennen zu können.

Welche Behandlungsmethoden werden bei Sehfehlern eingesetzt?

Heute stehen glücklicherweise zahlreiche wirksame Methoden zur Korrektur von Refraktionsfehlern zur Verfügung. Sie reichen von einfachen äußeren Sehhilfen bis zu langfristigen Lösungen.

Brillen: Sie sind die einfachste, sicherste und am häufigsten verwendete Methode. Individuell angefertigte Brillengläser sorgen dafür, dass das Licht richtig auf der Netzhaut gebündelt wird, und ermöglichen dadurch klares Sehen. Mit moderner Technologie können sehr leichte und ästhetische Brillen hergestellt werden.

Kontaktlinsen: Diese kleinen Linsen werden direkt auf die Augenoberfläche gesetzt und sind besonders für Menschen, die keine Brille tragen möchten oder Sport treiben, eine gute Alternative. Sie bieten ein breiteres und natürlicheres Gesichtsfeld. Die Verwendung von Kontaktlinsen erfordert jedoch konsequente Hygiene und sorgfältige Pflege. Werden die Linsen nicht sauber gehalten oder länger als empfohlen getragen, können sie schwerwiegende und das Sehvermögen bedrohende Probleme wie Hornhautinfektionen verursachen.

Refraktive Chirurgie (Laserbehandlungen der Augen): Diese chirurgischen Verfahren wurden für geeignete Patienten entwickelt, die langfristig auf Brillen oder Kontaktlinsen verzichten möchten. Dabei wird die Hornhautoberfläche mithilfe eines Lasers neu geformt, um den Refraktionsfehler zu korrigieren. Zu den am häufigsten eingesetzten Laserverfahren gehören:

  • LASIK
  • PRK
  • SMILE

Jedes Verfahren besitzt eigene Vorteile. Welche Methode für einen Patienten geeignet ist, wird nach einer sehr ausführlichen Augenuntersuchung und entsprechenden diagnostischen Tests entschieden. Faktoren wie Hornhautdicke, Fehlsichtigkeit und Lebensstil des Patienten spielen bei dieser Entscheidung eine Rolle. Bei Patienten mit sehr hohen Werten, die nicht für eine Laserbehandlung geeignet sind, oder bei Menschen, die zusätzlich einen Katarakt haben, kann die natürliche Augenlinse entfernt und durch eine künstliche Intraokularlinse mit entsprechender Brechkraft ersetzt werden.

Was ist ein Katarakt und welche Symptome treten auf?

Ein Katarakt entsteht, wenn die natürliche Linse im Auge, die wie das Objektiv einer Kamera funktioniert, allmählich ihre Transparenz verliert und wie Milchglas eintrübt. Dadurch nimmt das Sehvermögen zunehmend ab, Farben wirken blasser und die Lebensqualität wird beeinträchtigt. Die häufigste Ursache eines Katarakts ist das Altern. So wie unsere Haare grau werden oder sich Falten auf der Haut bilden, altert auch unsere Augenlinse. Faktoren wie Diabetes, eine langfristige Behandlung mit Kortison, Verletzungen des Auges und eine intensive UV-Belastung können die Entstehung eines Katarakts zusätzlich beschleunigen.

Ein Katarakt entwickelt sich normalerweise langsam und wird anfangs möglicherweise nicht bemerkt. Mit zunehmendem Fortschreiten treten jedoch typische Symptome auf. Wenn Sie diese Symptome bemerken, sollten Sie einen Augenarzt aufsuchen:

  • Schmerzlose, langsam fortschreitende Sehverschlechterung oder Schleiersehen
  • Farben wirken blasser und weniger lebendig
  • Lichtstreuung und Blendung, insbesondere beim Autofahren in der Nacht
  • Bedarf an stärkerem Licht beim Lesen
  • Doppelbilder auf einem Auge
  • Häufige Veränderung der Brillenwerte

Wie wird eine Kataraktoperation durchgeführt?

Ein Katarakt kann derzeit weder mit Medikamenten noch mit einer Brille behandelt werden. Die einzige definitive Möglichkeit, das klare Sehen wiederherzustellen, besteht darin, die eingetrübte Linse operativ zu entfernen und durch eine künstliche Linse zu ersetzen. Die moderne Kataraktchirurgie mit der Phakoemulsifikation gehört glücklicherweise zu den erfolgreichsten und sichersten Operationen der Medizin.

Kataraktoperationen sind heute sehr komfortable Eingriffe, die ohne Naht, normalerweise unter örtlicher Betäubung mit Augentropfen und durchschnittlich innerhalb von 15-20 Minuten durchgeführt werden. Während der Operation erfolgt der Zugang durch einen sehr kleinen, etwa 2 Millimeter breiten Schnitt in der Hornhaut. Die eingetrübte Linse wird mit einem Gerät, das Ultraschallwellen erzeugt, im Auge zerkleinert und entfernt. Anschließend wird eine gefaltete künstliche Intraokularlinse, kurz IOL, durch denselben kleinen Schnitt eingesetzt. Sie entfaltet sich im Auge selbstständig und nimmt die richtige Position ein. Der Patient kann normalerweise noch am selben Tag nach Hause zurückkehren.

Für die Operation stehen unterschiedliche Linsentypen zur Verfügung. Gemeinsam mit Ihrem Arzt können Sie die Linse auswählen, die am besten zu Ihrem Lebensstil und Ihren Erwartungen passt.

Monofokallinsen: Diese Linsen ermöglichen klares Sehen in nur einer Entfernung, normalerweise in der Ferne. Nach der Operation benötigen Patienten für das Sehen in der Nähe eine Lesebrille.

Multifokal-/Trifokallinsen: Diese „intelligenten" Linsen sollen sowohl in der Ferne als auch in der Nähe klares Sehen ohne Brille ermöglichen. Sie können die Abhängigkeit des Patienten von einer Brille deutlich reduzieren oder vollständig beseitigen.

Torische Linsen: Liegt ein Hornhautastigmatismus vor, können diese Linsen gleichzeitig den Katarakt und den Astigmatismus korrigieren und so klareres Sehen ermöglichen.

Was ist das als stille Gefahr bekannte Glaukom?

Obwohl das Glaukom umgangssprachlich als „Augendruck" bezeichnet wird, besteht es nicht nur aus einem erhöhten Augeninnendruck. Das Glaukom ist eine chronische Erkrankung, bei der der aus Millionen von Nervenfasern bestehende Sehnerv, der visuelle Informationen vom Auge zum Gehirn überträgt, fortschreitend und irreversibel geschädigt wird. Das Heimtückische an der Erkrankung ist, dass sie normalerweise bis zu einem fortgeschrittenen Stadium keine Beschwerden verursacht. Die Schädigung des Sehnervs zerstört allmählich das periphere Sehen. Da das zentrale Sehvermögen jedoch lange erhalten bleibt, bemerkt der Patient das Problem möglicherweise nicht. Deshalb wird das Glaukom auch als „stiller Dieb des Sehvermögens" bezeichnet. Da bereits eingetretene Schäden nicht rückgängig gemacht werden können, ist eine frühe Diagnose von entscheidender Bedeutung.

Im Auge wird ständig eine Flüssigkeit produziert, die als Kammerwasser bezeichnet wird. Sie ernährt das Auge, trägt zur Erhaltung seiner Form bei und verlässt es normalerweise mit derselben Geschwindigkeit. Wenn in den Abflusskanälen eine Blockade oder ein Widerstand entsteht, sammelt sich die Flüssigkeit im Auge an, ähnlich wie Wasser aus einem laufenden Hahn in einem verstopften Waschbecken. Dadurch steigt der Augeninnendruck. Der erhöhte Druck belastet die empfindlichen Nervenfasern des Sehnervs mechanisch, beeinträchtigt ihre Blutversorgung und führt dazu, dass sie allmählich absterben.

Welche Symptome und Risikofaktoren hat ein Glaukom?

Das Offenwinkelglaukom, die häufigste Form des Glaukoms, verursacht keinerlei Symptome. Es wird normalerweise erst diagnostiziert, wenn bei einer routinemäßigen Augenuntersuchung ein erhöhter Augeninnendruck oder eine Schädigung des Sehnervs festgestellt wird.

Das seltenere Winkelblockglaukom kann sich dagegen durch einen plötzlich auftretenden Anfall bemerkbar machen. Es entsteht, wenn der Abflussweg der Augenflüssigkeit plötzlich vollständig blockiert wird, und erfordert eine sofortige Behandlung. Die Beschwerden sind sehr ausgeprägt:

  • Sehr starke Augen- und Kopfschmerzen
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Verschwommenes Sehen
  • Farbige Ringe um Lichtquellen
  • Deutliche Rötung des Auges

Ein Glaukom kann jeden Menschen betreffen. Einige Personen haben jedoch ein erhöhtes Risiko:

  • Alter über 40 Jahre
  • Glaukom in der Familie
  • Erhöhter Augeninnendruck
  • Myopie oder Hyperopie
  • Diabetes oder Bluthochdruck
  • Langfristige Anwendung von Kortison
  • Frühere Augenverletzung

Wie wird ein Glaukom behandelt?

Das Ziel der Glaukombehandlung besteht nicht darin, bereits verlorenes Sehvermögen wiederherzustellen, sondern das vorhandene Sehvermögen zu erhalten und das Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten. Dafür muss der Augeninnendruck auf einen sicheren Wert gesenkt werden, bei dem der Sehnerv nicht weiter geschädigt wird. Die Behandlung erfolgt normalerweise stufenweise und beginnt mit der einfachsten Methode.

Medikamentöse Behandlung (Augentropfen): Sie ist der erste und am häufigsten eingesetzte Behandlungsschritt. Augentropfen mit unterschiedlichen Wirkmechanismen senken den Druck, indem sie entweder die Produktion der Flüssigkeit im Auge reduzieren oder deren Abfluss erleichtern. Für eine erfolgreiche Behandlung müssen die Tropfen täglich regelmäßig und genau nach Anweisung des Arztes angewendet werden.

Laserbehandlungen: Sie kommen zum Einsatz, wenn Augentropfen nicht ausreichen oder vom Patienten nicht angewendet werden können. Bei der Selektiven Lasertrabekuloplastik, kurz SLT, werden energiearme Laserimpulse auf die beeinträchtigten Abflusskanäle gerichtet, um deren Funktion zu verbessern. Es handelt sich um einen kurzen, schmerzfreien ambulanten Eingriff.

Chirurgische Behandlungen: Wenn der Augeninnendruck trotz Medikamenten und Laserbehandlung nicht auf den angestrebten Wert gesenkt werden kann, werden operative Möglichkeiten in Betracht gezogen. Bei der traditionellen Trabekulektomie wird ein neuer Abflussweg geschaffen, durch den die Flüssigkeit aus dem Auge abgeleitet werden kann. Bei den in den vergangenen Jahren zunehmend verbreiteten Verfahren der minimalinvasiven Glaukomchirurgie, kurz MIGS, wird versucht, den Druck mithilfe mikroskopisch kleiner Implantate auf schonendere Weise zu senken.

Was ist Makuladegeneration, die das zentrale Sehen bedroht?

Die altersbedingte Makuladegeneration, kurz AMD, ist bei Menschen über 60 Jahren die häufigste Ursache eines dauerhaften Verlusts des zentralen Sehvermögens. Die Erkrankung betrifft einen kleinen, aber lebenswichtigen Bereich im Zentrum der Netzhaut, die sogenannte Makula. Die Makula ermöglicht uns, Texte zu lesen, einen Faden in eine Nadel einzufädeln, Gesichter zu erkennen sowie fein und scharf zu sehen. Die Makuladegeneration schädigt diesen zentralen Bereich, während das periphere Sehvermögen normalerweise erhalten bleibt. Sie führt deshalb nicht zur vollständigen Erblindung, kann jedoch die Lebensqualität sowie Fähigkeiten wie Lesen und Autofahren erheblich beeinträchtigen. Die wichtigsten Risikofaktoren sind zunehmendes Alter, genetische Veranlagung und Rauchen.

Welche Formen und Symptome hat die Makuladegeneration?

Es gibt zwei Hauptformen der Makuladegeneration, die einen unterschiedlichen Verlauf und verschiedene Behandlungen haben.

Trockene Form: Sie macht ungefähr 85-90 % aller Fälle aus. Unter der Makula lagern sich kleine gelbliche Stoffwechselprodukte ab, die als Drusen bezeichnet werden. Dadurch wird die Versorgung der Netzhautzellen mit der Zeit beeinträchtigt, und die Zellen sterben allmählich ab. Dieser Vorgang wird als Atrophie bezeichnet. Der Sehverlust schreitet normalerweise langsam über mehrere Jahre fort.

Feuchte Form: Obwohl sie seltener auftritt, ist sie hauptsächlich für schwere Sehverluste verantwortlich. Bei dieser Form entstehen unter der Makula abnorme neue Blutgefäße, die undicht sind. Aus diesen empfindlichen Gefäßen treten Flüssigkeit und Blut unter die Netzhaut aus, wodurch die Sehzellen schnell und schwer geschädigt werden. Der Sehverlust tritt wesentlich plötzlicher und stärker auf als bei der trockenen Form.

Zu den wichtigsten Symptomen der Erkrankung gehören:

  • Ein verschwommener, dunkler oder leerer Bereich in der Mitte des Blickfeldes
  • Gerade Linien, beispielsweise Tür- oder Fensterrahmen, erscheinen wellig, gebogen oder unterbrochen
  • Buchstaben oder Wörter verschwinden beim Lesen
  • Schwierigkeiten beim Erkennen von Gesichtern

Farben wirken matter und blasser

Bei der trockenen Form werden spezielle Vitaminpräparate mit Antioxidantien und Mineralstoffen, sogenannte AREDS2-Präparate, eingesetzt, für die eine Verlangsamung des Krankheitsverlaufs nachgewiesen wurde. Die Behandlung der feuchten Form wurde in den vergangenen Jahren durch intravitreale Anti-VEGF-Injektionen grundlegend verändert. Diese Medikamente hemmen das Wachstum abnormer Gefäße, verhindern das Austreten von Flüssigkeit und sollen das vorhandene Sehvermögen erhalten oder bei einigen Patienten sogar etwas verbessern. Die Behandlung beginnt normalerweise mit monatlichen Injektionen. Anschließend werden die Abstände entsprechend dem Zustand des Patienten angepasst.

Wie beeinflusst Diabetes das Sehvermögen: Was ist diabetische Retinopathie?

Diabetes ist nicht nur eine Erkrankung, die den Blutzucker erhöht, sondern eine systemische Erkrankung, die kleine Blutgefäße im gesamten Körper schädigt. Das Auge ist das Organ, an dem diese Schäden besonders leicht und früh erkannt werden können. Die diabetische Retinopathie ist eine schwerwiegende Augenerkrankung, die entsteht, wenn ein erhöhter Blutzucker die Struktur der Netzhautgefäße schädigt. Sie ist die häufigste Ursache vermeidbarer Erblindung in der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter.

Die geschädigten Netzhautgefäße beginnen im Laufe der Zeit undicht zu werden, zu bluten und sich zu verschließen. Sammelt sich die austretende Flüssigkeit im Zentrum der Netzhaut, also in der Makula, entsteht ein Makulaödem, das verschwommenes Sehen verursacht. In fortgeschrittenen Stadien versucht die wegen verschlossener Gefäße unzureichend mit Sauerstoff versorgte Netzhaut, neue Gefäße zu bilden. Diese neuen Gefäße sind jedoch äußerst empfindlich und abnorm. Sie können leicht bluten und das Augeninnere mit Blut füllen, was als Glaskörperblutung bezeichnet wird. Sie können außerdem Zug auf die Netzhaut ausüben und dadurch eine Netzhautablösung verursachen.

Das Heimtückische an der diabetischen Retinopathie ist, dass sie normalerweise keine Beschwerden verursacht, bis das Sehzentrum betroffen ist. Deshalb ist es für jeden Menschen mit Typ-1- oder Typ-2-Diabetes von entscheidender Bedeutung, mindestens einmal jährlich eine ausführliche Augenuntersuchung durchführen zu lassen, selbst wenn keine Beschwerden bestehen.

Welche Behandlungen werden bei diabetischer Retinopathie eingesetzt?

Der Grundpfeiler und wichtigste Schritt bei der Behandlung der diabetischen Retinopathie besteht darin, den zugrunde liegenden Diabetes zu kontrollieren.

Blutzuckerkontrolle: Blutzucker, Blutdruck und Cholesterinwerte im angestrebten Bereich zu halten, ist die wirksamste Methode, um das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen.

Laserfotokoagulation (Argonlaser): Bei dieser Behandlung werden Laserimpulse auf die Netzhaut gerichtet, um undichte Gefäße zu verschließen oder die Bildung abnormer neuer Blutgefäße zu verhindern.

Intravitreale Injektionen: Besonders bei Flüssigkeitsansammlungen im Sehzentrum, einem Makulaödem, oder bei fortgeschrittener Erkrankung werden Anti-VEGF-Medikamente in das Auge injiziert. Ziel ist es, die Undichtigkeit zu reduzieren und eine Rückbildung abnormer Gefäße zu erreichen.

Vitrektomie: Bei fortgeschrittenen Komplikationen wie Blutungen im Augeninneren oder einer Netzhautablösung werden der Glaskörper und das Blut im Auge entfernt und die Netzhaut operativ repariert.

Es darf nicht vergessen werden, dass diese Behandlungen darauf abzielen, die Schäden aufzuhalten oder zu verlangsamen. Die beste Behandlung besteht darin, durch eine gute Diabeteseinstellung von Anfang an zu verhindern, dass die Erkrankung diese Stadien erreicht.

Was ist eine Netzhautablösung, die eine sofortige Behandlung erfordert?

Bei einer Netzhautablösung trennt sich die Netzhaut, die als Nervenschicht die Rückwand des Auges ähnlich einer Tapete auskleidet, vom darunterliegenden Stützgewebe. Da die Netzhaut ihre Nährstoffe und ihren Sauerstoff aus diesem Gewebe erhält, beginnen die Sehzellen schnell abzusterben, wenn die Ablösung bestehen bleibt. Eine Netzhautablösung erfordert deshalb eine dringende chirurgische Behandlung, um einen dauerhaften Sehverlust zu verhindern.

Die häufigste Form entsteht durch einen Riss oder ein Loch in der Netzhaut. Die gelartige Flüssigkeit im Auge, der Glaskörper, dringt durch diesen Riss unter die Netzhaut und löst sie von der darunterliegenden Wand ab. Eine starke Myopie, frühere Augenoperationen und heftige Schläge auf das Auge sind Risikofaktoren für Netzhautrisse und Netzhautablösungen.

Welche Warnzeichen treten bei einer Netzhautablösung auf?

Eine Netzhautablösung ist normalerweise schmerzlos. Vor ihrem Auftreten oder zu Beginn verursacht sie jedoch einige sehr typische Warnzeichen. Wenn Sie eines dieser Symptome bemerken, sollten Sie unverzüglich einen Augenarzt aufsuchen.

Plötzlich auftretende Lichtblitze oder ein blitzartiges Gefühl im Gesichtsfeld

Plötzlich auftretende zahlreiche schwarze Punkte oder Flecken beziehungsweise ein Bild wie fallender Ruß

Spinnennetzartige fliegende Punkte

Ein dunkler Schatten oder Vorhang, der an einer Seite des Gesichtsfeldes beginnt und sich zur Mitte hin ausbreitet

Eine Netzhautablösung kann nur operativ behandelt werden. Ziel der Operation ist es, die Flüssigkeit unter der Netzhaut abzuleiten, den Riss zu verschließen und die Netzhaut wieder an ihrer ursprünglichen Position anzulegen. Abhängig vom Zustand des Risses können Laserbehandlungen, eine Gasfüllung des Auges oder komplexere Vitrektomieoperationen erforderlich sein. Eine frühe Behandlung ist der entscheidende Faktor für die Erhaltung des Sehvermögens.

Welche Augenprobleme treten bei Kindern am häufigsten auf?

Das visuelle System eines Kindes entwickelt sich in den ersten 8-10 Lebensjahren aktiv. Jedes Augenproblem, das während dieser entscheidenden Zeit besteht, kann ohne Behandlung eine dauerhafte Sehschwäche verursachen. Deshalb ist die Kontrolle der Augengesundheit bei Kindern sehr wichtig.

Zu den häufigsten Problemen gehören Strabismus und Amblyopie. Bei Strabismus sind die Augen nicht gleich ausgerichtet. Ein Auge weicht gegenüber dem anderen nach innen, außen, oben oder unten ab. Bei einer Amblyopie ist das Auge strukturell vollkommen normal, bleibt jedoch sehschwach, weil es vom Gehirn nicht ausreichend genutzt wird.

Diese beiden Erkrankungen sind eng miteinander verbunden. Das Gehirn unterdrückt das vom ständig abweichenden Auge kommende Bild, um Doppelbilder zu verhindern. Hält diese Unterdrückung längere Zeit an, kann sich das für dieses Auge zuständige Sehzentrum im Gehirn nicht ausreichend entwickeln, und die Amblyopie wird dauerhaft. Eine weitere häufige Ursache der Amblyopie ist ein großer Unterschied der Brillenwerte zwischen beiden Augen. Das Gehirn bevorzugt immer das klarer sehende Auge und nutzt das andere zunehmend weniger.

Wie werden Amblyopie und Strabismus behandelt?

Die wichtigste Regel bei der Behandlung einer Amblyopie ist die frühe Diagnose. Je früher die Behandlung beginnt, desto größer ist die Erfolgschance. Das grundlegende Prinzip besteht darin, das Gehirn dazu zu zwingen, das amblyope Auge zu verwenden.

Richtige Verwendung einer Brille: Liegt ein Refraktionsfehler zugrunde, besteht der erste Schritt darin, dem Kind eine Brille mit den richtigen Werten zu verschreiben. Manchmal können Strabismus und Amblyopie allein durch das Tragen der Brille verbessert werden.

Okklusionsbehandlung: Dies ist die wirksamste Methode. Das gesunde, besser sehende Auge wird für bestimmte Zeiträume am Tag mit einem speziellen Augenpflaster abgedeckt. Dadurch wird das Gehirn gezwungen, das amblyope Auge zu verwenden.

Behandlung mit Augentropfen: Bei kleinen Kindern, die das Abkleben nicht akzeptieren, können atropinhaltige Tropfen in das besser sehende Auge gegeben werden. Dadurch wird dessen Sehvermögen vorübergehend unscharf, und die Verwendung des amblyopen Auges wird gefördert.

Kann der zugrunde liegende Strabismus nicht mit einer Brille korrigiert werden, lässt sich die Stellung der Augen durch einen chirurgischen Eingriff an den Augenmuskeln verbessern. Angeborene Erkrankungen wie Katarakt oder Glaukom sind bei Kindern ebenfalls schwerwiegende Probleme. Sie erfordern eine dringende Behandlung und können unbehandelt zu dauerhafter Erblindung führen. Deshalb sollte jedes Kind nach der Geburt und erneut vor der Einschulung augenärztlich untersucht werden.

Was ist die Neuroophthalmologie, die die Verbindung zwischen Auge und Gehirn untersucht?

Die Neuroophthalmologie ist eines der interessantesten und komplexesten Teilgebiete der Augenheilkunde. Sie befasst sich weniger mit Problemen im Auge selbst, sondern mit Sehstörungen, die durch Beeinträchtigungen der Nervenverbindungen zwischen Auge und Gehirn verursacht werden. Ähnlich wie ein Detektiv kann ein Neuroophthalmologe von einem Symptom am Auge ausgehend eine zugrunde liegende neurologische Erkrankung wie einen Hirntumor, Schlaganfall oder Multiple Sklerose erkennen. Da das Sehen ein komplexer Prozess ist, der einen großen Teil unseres Gehirns beansprucht, zeigen viele Erkrankungen des Nervensystems ihre ersten Symptome an den Augen.

Welche Erkrankungen gehören zum Bereich der Neuroophthalmologie?

Bei einem plötzlich oder allmählich auftretenden, nicht erklärbaren Sehverlust, Doppelbildern, einem hängenden Augenlid oder auffälligen Pupillen kann eine Untersuchung durch einen Neuroophthalmologen erforderlich sein.

  • Optikusneuritis (Sehnerventzündung): Diese Erkrankung tritt meist bei jungen Menschen auf und verursacht einen plötzlichen, schmerzhaften Sehverlust auf einem Auge. Sie ist häufig das erste Anzeichen einer Multiplen Sklerose, kurz MS.
  • Ischämische Optikusneuropathie: Dabei handelt es sich um einen plötzlichen, schmerzlosen Sehverlust infolge eines Verschlusses der Blutgefäße, die den Sehnerv versorgen. Die Erkrankung tritt normalerweise bei älteren Menschen mit Diabetes oder Bluthochdruck auf.
  • Tumoren mit Druck auf den Sehnerv: Tumoren des Gehirns, der Hypophyse oder anderer benachbarter Gewebe können den Sehnerv zusammendrücken und allmählich Gesichtsfeldausfälle verursachen.
  • Unerklärlicher Sehverlust: Wenn die Sehbeschwerden trotz einer vollständig unauffälligen Augenuntersuchung bestehen bleiben, kann sich das Problem in den Sehbahnen des Gehirns befinden.
  • Doppelbilder: Lähmungen der Nerven, die die Augenbewegungen steuern, Schilddrüsenerkrankungen oder neuromuskuläre Erkrankungen wie Myasthenia gravis können Doppelbilder verursachen.
  • Pupillenauffälligkeiten: Ein Größenunterschied zwischen den Pupillen oder ungewöhnliche Lichtreaktionen können ein Hinweis auf eine schwerwiegende neurologische Erkrankung sein.
  • Die Neuroophthalmologie erinnert uns daran, dass ein Augenproblem möglicherweise nur ein kleiner Teil eines wesentlich größeren Gesamtbildes ist. Sie bildet eine wichtige Brücke zwischen Augenheilkunde, Neurologie und Neurochirurgie.

Warum hat die Türkei einige der besten Augenärzte?

  • Akademische und klinische Erfahrung: Augenärzte in der Türkei sind sowohl für ihre akademischen Leistungen als auch für ihre umfangreiche klinische Erfahrung international anerkannt.
  • Technologische Ausstattung: Die Kliniken verfügen über moderne Technologien wie Lasersysteme, OCT und KI-gestützte Bildgebungsverfahren.
  • Breites Behandlungsspektrum: In zahlreichen Bereichen wie Katarakt-, Netzhaut-, Glaukom- und refraktiver Chirurgie werden umfassende Leistungen angeboten.
  • Patientenorientierte Versorgung: Individuelle Behandlungspläne und eine umfassende Nachsorge tragen zu einer hohen Patientenzufriedenheit bei.

Warum hat die Türkei einige der besten Augenkliniken?

Augenkliniken in der Türkei verfügen über eine moderne technologische Infrastruktur und erfahrene Spezialisten für Laserbehandlungen, Kataraktchirurgie sowie die Behandlung von Netzhaut- und Hornhauterkrankungen. Mit modernen Verfahren wie Excimerlaser und Femtosekundenlaser werden hohe Erfolgsraten erzielt und individuelle Behandlungskonzepte angewendet. Kurze Genesungszeiten, eine hohe Patientenzufriedenheit und eine für den Medizintourismus geeignete Versorgungsstruktur haben außerdem dazu beigetragen, dass die Türkei im Bereich der Augengesundheit zu den führenden Ländern der Region gehört.

Bewertungen zu Augenärzten in der Türkei finden Sie auf Plattformen wie DoktorTakvimi, Google Maps, Kadınlar Kulübü oder Ekşi Sözlük.

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