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Augengesundheit

Was ist verschwommenes Sehen? Welche Ursachen hat es?

Verschwommenes Sehen bezeichnet eine Abnahme der Sehschärfe, bei der Bilder wie durch einen Schleier wahrgenommen werden. Es kann vorübergehend oder dauerhaft auftreten und mit Brechungsfehlern, Augenerkrankungen oder systemischen Erkrankungen zusammenhängen. Die Diagnose und Behandlung der zugrunde liegenden Ursache sind wichtig. Plötzlich auftretendes verschwommenes Sehen kann auf einen medizinischen Notfall hinweisen. Netzhautrisse, ein akuter Glaukomanfall oder […]

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Was ist verschwommenes Sehen? Welche Ursachen hat es?

Verschwommenes Sehen bezeichnet eine Abnahme der Sehschärfe, bei der Bilder wie durch einen Schleier wahrgenommen werden. Es kann vorübergehend oder dauerhaft auftreten und mit Brechungsfehlern, Augenerkrankungen oder systemischen Erkrankungen zusammenhängen. Die Diagnose und Behandlung der zugrunde liegenden Ursache sind wichtig.

Plötzlich auftretendes verschwommenes Sehen kann auf einen medizinischen Notfall hinweisen. Netzhautrisse, ein akuter Glaukomanfall oder Gefäßverschlüsse können dieses Beschwerdebild verursachen. Eine schnelle medizinische Abklärung kann helfen, einen Sehverlust zu verhindern.

Länger anhaltende Sehunschärfe kann mit chronischen Erkrankungen wie Katarakt, Glaukom oder diabetischer Retinopathie zusammenhängen. Regelmäßige Augenuntersuchungen spielen für die Früherkennung eine entscheidende Rolle.

Die Behandlung richtet sich nach der zugrunde liegenden Ursache. Zum Einsatz kommen können Brillen, Laseroperationen, Medikamente oder chirurgische Eingriffe. Zum Schutz der Augengesundheit sollten die Beschwerden nicht vernachlässigt werden.

Mögliche Ursachen – Myopie, Hyperopie, Astigmatismus
Katarakt
– Glaukom
– Diabetische Retinopathie
– Makuladegeneration
– Netzhautablösung
– Infektionen, zum Beispiel Konjunktivitis und Keratitis
– Trockene Augen
– Erkrankungen des Sehnervs, zum Beispiel Optikusneuritis
– Erkrankungen des Gehirns, zum Beispiel Schlaganfall und Hirntumoren
Symptome – Verschwommenes oder verschleiertes Sehen
– Unfähigkeit, in der Ferne oder Nähe scharf zu sehen
– Schmerzen oder Beschwerden am Auge
– Lichtempfindlichkeit, Photophobie
– Dunkle Punkte oder Flecken im Gesichtsfeld, Floaters
– Doppelbilder
– Kopfschmerzen
Risikofaktoren – Alterung
– Augenverletzungen
– Genetische Veranlagung
– Lange Bildschirmnutzung
– Diabetes
– Bluthochdruck
– Rauchen
Diagnoseverfahren – Augenuntersuchung, einschließlich Sehtest und Biomikroskopie
– Messung des Augeninnendrucks
– Fundusuntersuchung
– Gesichtsfelduntersuchung
– Bildgebende Verfahren, zum Beispiel OCT und MRT
Behandlungsmethoden – Brille oder Kontaktlinsen bei Brechungsfehlern
– Kataraktoperation
– Medikamentöse oder chirurgische Behandlung des Glaukoms
– Laserbehandlung oder Injektionen bei diabetischer Retinopathie
– Antibiotika oder antivirale Medikamente bei Infektionen
– Künstliche Tränen oder befeuchtende Tropfen bei trockenen Augen
Vorbeugung – Regelmäßige Augenuntersuchungen
– Pausen bei der Bildschirmnutzung, 20-20-20-Regel
– Gesunde Ernährung mit Omega-3 und Vitamin A
– Tragen einer Sonnenbrille
– Verzicht auf Rauchen und Alkoholkonsum
– Kontrolle chronischer Erkrankungen

Obwohl verschwommenes Sehen bereits seit den frühen Epochen der Medizingeschichte bekannt ist, wurden seine Ursachen und Mechanismen im Laufe der Zeit immer besser verstanden. In der Antike wurde Sehverlust meist als allgemeiner Begriff betrachtet, und unterschiedliche Sehstörungen ließen sich nur schwer einordnen. Der in alten Texten häufig verwendete Begriff „Amaurose" diente zur Beschreibung eines Sehverlusts, war jedoch weit von den heutigen spezifischen Definitionen entfernt.

Im 18. Jahrhundert dokumentierte der Schweizer Naturforscher Charles Bonnet visuelle Halluzinationen und trug damit zum Verständnis der Rolle des Gehirns bei der visuellen Wahrnehmung bei. Seine Untersuchung der komplexen Wahrnehmungserlebnisse von Menschen mit Sehverlust ermöglichte indirekt eine genauere Erforschung von Sehstörungen.

Im 19. Jahrhundert wurden große Fortschritte in der Augenheilkunde erzielt. Der österreichische Augenarzt Ernst Fuchs beschrieb Hornhauttrübungen und Sehverlust und betonte damit die Bedeutung einer gesunden Hornhaut für scharfes Sehen. Das im selben Jahrhundert entwickelte Ophthalmoskop ermöglichte die detaillierte Untersuchung der inneren Augenstrukturen und wurde zu einem wichtigen Instrument für das Verständnis der Ursachen von Sehstörungen.

Im 20. Jahrhundert eröffneten moderne Technologien wie die optische Kohärenztomografie, OCT, neue Möglichkeiten für die Diagnostik. Im selben Zeitraum wurde erkannt, dass verschwommenes Sehen sowohl durch Augenerkrankungen als auch durch neurologische Ursachen entstehen kann, und es wurden zunehmend multidisziplinäre Ansätze entwickelt. Dank dieses umfassenden Ansatzes können heute wirksamere Strategien zur Erhaltung der Augengesundheit und zur Behandlung von Sehstörungen eingesetzt werden.

Verschwommenes Sehen kann als Symptom verschiedener Augen- und Systemerkrankungen auftreten. Das Verständnis der wichtigsten Ursachen ist für die Wahl der richtigen Behandlung von großer Bedeutung.

  • Brechungsfehler:

Brechungsfehler entstehen, wenn das Auge das Licht nicht richtig auf der Netzhaut fokussieren kann.

Myopie, Kurzsichtigkeit: Da das Auge zu lang oder die Hornhaut zu stark gekrümmt ist, wird das Licht vor der Netzhaut gebündelt. Dadurch erscheinen entfernte Gegenstände unscharf, während nahe Gegenstände scharf gesehen werden. Myopie beginnt meist im Kindesalter und kann fortschreiten.

Hyperopie, Weitsichtigkeit: Ein zu kurzes Auge oder eine nicht ausreichend gekrümmte Hornhaut führt dazu, dass das Licht hinter der Netzhaut fokussiert wird. Das scharfe Sehen in der Nähe wird erschwert, während das Sehen in der Ferne in der Regel nicht beeinträchtigt ist.

Astigmatismus: Eine unregelmäßige Form der Hornhaut oder Linse bewirkt, dass das Licht mehrere Brennpunkte auf der Netzhaut bildet. Dies kann in allen Entfernungen zu verschwommenem Sehen führen.

  • Presbyopie:

Die Presbyopie tritt als natürliche Folge des Alterns etwa ab dem 40. Lebensjahr auf. Durch die zunehmende Verhärtung der Augenlinse wird das Fokussieren auf nahe Gegenstände erschwert. Dieser Zustand kann mit einer Lesebrille oder Kontaktlinsen korrigiert werden.

Ein Katarakt entsteht durch eine Eintrübung der Augenlinse. Er äußert sich durch Beschwerden wie verschwommenes Sehen, Lichtempfindlichkeit und Schwierigkeiten beim Sehen in der Nacht. In fortgeschrittenen Stadien kann ein chirurgischer Eingriff erforderlich sein.

  • Glaukom:

Beim Glaukom wird der Sehnerv meist durch einen erhöhten Augeninnendruck geschädigt. Unbehandelt kann die Erkrankung zu einem Sehverlust führen. Sie wird mit Medikamenten, Laserbehandlungen oder chirurgischen Verfahren behandelt.

  • Altersbedingte Makuladegeneration, AMD:

Eine Schädigung der Makula beeinträchtigt das zentrale Sehen. Die trockene AMD ist mit einem Zellverlust verbunden, während bei der feuchten AMD ein abnormales Wachstum von Blutgefäßen auftritt. Durch eine Behandlung kann das Fortschreiten verlangsamt werden.

Bei dieser Folgeerkrankung des Diabetes werden die Blutgefäße der Netzhaut geschädigt. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung verringern das Erblindungsrisiko.

  • Syndrom des trockenen Auges:

Eine unzureichende Tränenproduktion oder eine zu schnelle Verdunstung der Tränenflüssigkeit führt zu Reizungen und verschwommenem Sehen. Die Behandlung kann mit künstlichen Tränen und Medikamenten erfolgen.

  • Optikusneuropathie:

Eine Schädigung des Sehnervs kann zum Verlust des Sehvermögens führen. Die Behandlung richtet sich nach der zugrunde liegenden Ursache.

Verschwommenes Sehen ist ein häufiges Sehproblem, das weltweit Millionen von Menschen betrifft. Seine Häufigkeit variiert erheblich je nach Altersgruppe, geografischer Region und sozioökonomischen Faktoren. Nach Daten der International Agency for the Prevention of Blindness, IAPB, aus dem Jahr 2020 leben weltweit 1,1 Milliarden Menschen mit einem Sehverlust. Davon sind 43 Millionen vollständig blind, 295 Millionen von einem mäßigen bis schweren Sehverlust und 258 Millionen von einem leichten Sehverlust betroffen.

Brechungsfehler gehören zu den häufigsten Ursachen für verschwommenes Sehen. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation, WHO, sind unkorrigierte Brechungsfehler für 42 Prozent der weltweiten Fälle von Sehverlust verantwortlich. Die als Kurzsichtigkeit bekannte Myopie betrifft weltweit etwa 1,5 Milliarden Menschen, während auch Hyperopie und Astigmatismus weit verbreitet sind. Hyperopie tritt besonders häufig bei Kindern und älteren Menschen auf. Astigmatismus weist weltweit eine Prävalenz von 40 Prozent auf. In manchen Bevölkerungsgruppen kann dieser Anteil bis zu 62 Prozent betragen.

Auch altersbedingte Augenerkrankungen gehören zu den wichtigen Ursachen für verschwommenes Sehen. Katarakte sind für 51 Prozent der weltweiten Erblindungsfälle verantwortlich. Bei Menschen über 40 Jahren verdoppelt sich ihre Häufigkeit mit jedem Lebensjahrzehnt. Das Glaukom betrifft weltweit etwa 64,3 Millionen Menschen im Alter von 40 bis 80 Jahren und verursacht irreversible Schäden am Sehnerv. Aufgrund der alternden Bevölkerung wird erwartet, dass diese Zahl bis 2040 auf 111,8 Millionen steigt. Die altersbedingte Makuladegeneration, AMD, ist insbesondere bei älteren Erwachsenen eine weitere wichtige Ursache für Sehverlust.

Frauen haben ein höheres Risiko für Sehverlust als Männer. Verschiedene Studien zeigen, dass die Häufigkeit von Sehverlust bei Frauen höher ist. Gründe hierfür sind unter anderem die höhere Lebenserwartung von Frauen und Hindernisse beim Zugang zu augenmedizinischer Versorgung in manchen Regionen.

Auch die geografische Verteilung des Sehverlusts ist auffällig. Mehr als 90 Prozent der Menschen mit Sehverlust leben in Ländern mit niedrigem oder mittlerem Einkommen. Auf China und Indien entfallen 49 Prozent der weltweiten Fälle von Blindheit und Sehverlust. Zu den Hauptursachen gehören der eingeschränkte Zugang zu hochwertiger augenmedizinischer Versorgung und die hohe Verbreitung von Risikofaktoren in diesen Regionen.

Schließlich haben der moderne Lebensstil und die Nutzung digitaler Geräte zu neuen Problemen wie dem Computer-Vision-Syndrom, CVS, geführt. Augenbelastung und verschwommenes Sehen treten besonders häufig bei Menschen auf, die viele Stunden vor Bildschirmen arbeiten. Werden keine vorbeugenden Maßnahmen getroffen, kann dieser Zustand zu schwerwiegenderen Augenproblemen führen.

Verschwommenes Sehen entsteht meist, wenn das Licht nicht scharf auf der Netzhaut fokussiert werden kann oder wenn die Sehbahnen geschädigt sind. Um diesen Vorgang zu verstehen, muss betrachtet werden, wie Störungen der grundlegenden Augenstrukturen zur Sehunschärfe führen.

Zunächst können Trübungen der transparenten Strukturen, die für die optische Klarheit des Auges sorgen, zu verschwommenem Sehen führen. Zu diesen Strukturen gehören Hornhaut, Linse und Glaskörper. Beim Katarakt trübt sich die Linse ein, sodass das Licht nicht mehr ungehindert hindurchtreten und kein scharfes Bild entstehen kann. Ebenso beeinträchtigen durch Infektionen oder Verletzungen verursachte Hornhauttrübungen die Lichtbrechung.

Zweitens verhindern Brechungsfehler die korrekte Fokussierung des Lichts auf der Netzhaut. Bei der Myopie ist das Auge zu lang, sodass das Licht vor der Netzhaut gebündelt wird und entfernte Gegenstände unscharf erscheinen. Bei der Hyperopie ist das Auge zu kurz, wodurch das Licht hinter der Netzhaut fokussiert wird und nahe Gegenstände verschwommen erscheinen. Beim Astigmatismus lenkt die unregelmäßige Form der Hornhaut oder Linse das Licht auf mehrere Brennpunkte und verursacht dadurch in allen Entfernungen eine Sehunschärfe.

Auch Netzhauterkrankungen spielen bei verschwommenem Sehen eine wichtige Rolle. Erkrankungen wie die Makuladegeneration beeinträchtigen den zentralen Bereich der Netzhaut und stören das scharfe Sehen. Bei der diabetischen Retinopathie werden dagegen die Netzhautgefäße geschädigt, was zu Sehstörungen führt.

Erkrankungen des Sehnervs können verschwommenes Sehen verursachen, wenn der Nerv geschädigt wird, der visuelle Informationen zum Gehirn überträgt. Erkrankungen wie die Optikusneuritis sind im Allgemeinen durch einen plötzlichen und starken Sehverlust gekennzeichnet. Auch andere Faktoren wie Läsionen der Sehbahnen und Störungen des Tränenfilms können zur Entstehung von verschwommenem Sehen beitragen.

Verschwommenes Sehen ist durch eine verminderte Sehschärfe oder den Verlust der Fähigkeit zum scharfen Sehen gekennzeichnet und kann auf verschiedene Augenerkrankungen oder systemische Probleme hinweisen. Die Symptome können je nach zugrunde liegender Ursache variieren und von leichten Beschwerden bis zu einem schweren Sehverlust reichen.

  • Unfähigkeit, in der Ferne oder Nähe scharf zu sehen: Dieses bei Brechungsfehlern wie Myopie und Hyperopie häufige Problem kann mit einer Brille oder Kontaktlinsen korrigiert werden.
  • Verzerrtes oder welliges Sehen: Bei Erkrankungen wie Astigmatismus oder Makuladegeneration können gerade Linien wellig oder verzerrt erscheinen.
  • Augenbelastung und Kopfschmerzen: Sehprobleme verursachen bei längerem Fokussieren häufig Augenbelastung und Kopfschmerzen.
  • Lichtempfindlichkeit und Blendung: Erkrankungen wie Katarakt und das Syndrom des trockenen Auges können die Lichtempfindlichkeit erhöhen, insbesondere beim Autofahren in der Nacht.
  • Dunkle Bereiche oder blinde Flecken: Bei Erkrankungen wie Glaukom oder Makuladegeneration können dunkle Bereiche oder blinde Flecken im Gesichtsfeld entstehen.
  • Verblasste oder verfälschte Farben: Veränderungen der Farbwahrnehmung und ein blasser Seheindruck sind häufige Symptome bei Katarakt oder diabetischer Retinopathie.
  • Plötzlicher Sehverlust: Erkrankungen wie Optikusneuritis, Glaskörperblutung oder Migräne können einen plötzlichen Sehverlust an einem oder beiden Augen verursachen.
  • Schwankendes Sehen und Floaters: Besonders bei Erkrankungen wie diabetischer Retinopathie oder Uveitis können sich bewegende dunkle Punkte oder fadenartige Strukturen im Gesichtsfeld auftreten.

Verschwommenes Sehen kann wirksam behandelt werden, wenn die zugrunde liegende Ursache richtig diagnostiziert wird. Die Diagnostik beginnt mit einer umfassenden Anamnese. Es wird genau erfragt, wann das verschwommene Sehen begonnen hat, wie lange es anhält und wie es sich im Laufe der Zeit verändert hat. Begleitsymptome wie Augenschmerzen, Rötungen, Kopfschmerzen und Lichtempfindlichkeit werden beurteilt. Auch wichtige Angaben zu systemischen Erkrankungen wie Diabetes und Bluthochdruck sowie zur Einnahme von Medikamenten tragen zur Diagnostik bei.

Die klinische Untersuchung wird mit der Messung der Sehschärfe fortgesetzt. Mit standardisierten Hilfsmitteln wie der Snellen-Tafel wird die Sehschärfe geprüft und das Ausmaß der Sehbeeinträchtigung bestimmt. Zur Erkennung von Brechungsfehlern wie Myopie, Hyperopie und Astigmatismus werden objektive und subjektive Refraktionstests durchgeführt. Bei der objektiven Refraktionsbestimmung wird mithilfe eines Retinoskops oder Autorefraktometers untersucht, wie das Licht im Auge gebrochen wird. Bei der subjektiven Prüfung beurteilt der Patient verschiedene Linsen, um die bestmögliche Sehschärfe zu erreichen.

Mit der Spaltlampenbiomikroskopie werden Strukturen des vorderen Augenabschnitts wie Hornhaut, Iris und Linse detailliert untersucht. Sie spielt eine entscheidende Rolle bei der Erkennung von Katarakten, Hornhautveränderungen und Entzündungen. Bei der fundoskopischen Untersuchung werden Netzhaut, Sehnerv und Blutgefäße im hinteren Augenabschnitt beurteilt. Sie ist wichtig, um Netzhauterkrankungen und Erkrankungen des Sehnervs zu erkennen.

Die Tonometrie misst den Augeninnendruck und wird zur Diagnose schwerwiegender Erkrankungen wie des Glaukoms eingesetzt. Mit der Gesichtsfelduntersuchung lassen sich periphere Gesichtsfeldausfälle und blinde Flecken erkennen. Die optische Kohärenztomografie, OCT, liefert detaillierte Aufnahmen bei Netzhauterkrankungen. Die Hornhauttopografie bildet Hornhauterkrankungen wie den Keratokonus ab, während die Fluoreszeinangiografie eine detaillierte Darstellung der Netzhautgefäße ermöglicht.

Verschwommenes Sehen kann viele verschiedene Ursachen haben. Die Behandlung richtet sich nach der zugrunde liegenden Erkrankung. Jede Behandlung soll die Sehqualität des Patienten verbessern und bestehende Beschwerden lindern. Die wichtigsten Behandlungsmethoden sind:

Anwendung intelligenter Linsen:

Intelligente Linsen sind eine wirksame Möglichkeit zur Korrektur von Sehproblemen. Multifokale und trifokale Intraokularlinsen, IOL, ermöglichen scharfes Sehen in der Nähe und Ferne.

  • Multifokale Linsen: Sie werden insbesondere bei Patienten mit Presbyopie und Katarakt eingesetzt. Da sie mehrere Brennpunkte besitzen, können sie die Abhängigkeit von einer Brille in verschiedenen Entfernungen reduzieren.
  • Trifokale Linsen: Im Unterschied zu multifokalen Linsen ermöglichen sie auch im mittleren Entfernungsbereich scharfes Sehen. Sie bieten Vorteile bei alltäglichen Tätigkeiten wie Lesen, Computerarbeit und Autofahren.
  • Torische Linsen: Sie korrigieren Sehprobleme, die durch eine unregelmäßige Form der Hornhaut verursacht werden, beispielsweise Astigmatismus.

Die Implantation dieser Linsen erfolgt in der Regel durch einen kurzen chirurgischen Eingriff. Nach dem unter örtlicher Betäubung durchgeführten Eingriff können Patienten schnell in ihren Alltag zurückkehren.

Excimerlaseroperationen:

Laseroperationen zur Behandlung von Brechungsfehlern wie Myopie, Hyperopie und Astigmatismus verbessern die Sehschärfe.

  • LASIK: Auf der Hornhaut wird ein Flap erzeugt, anschließend wird die Hornhaut mit dem Laser neu geformt. Die Heilung verläuft schnell, und der Patient erreicht meist innerhalb eines Tages eine klare Sicht.
  • SMILE: Dies ist ein weniger invasives Verfahren, das durch einen sehr kleinen Schnitt in der Hornhaut durchgeführt wird. Diese Methode reduziert das Risiko trockener Augen.
  • PRK und No-Touch-PRK: Bei diesen für Patienten mit dünner Hornhaut geeigneten Methoden wird die Hornhaut mit dem Laser neu geformt. Bei der No-Touch-PRK erfolgt der Eingriff ohne Instrumentenkontakt, was den Patientenkomfort erhöht.

Kataraktoperation:

  • Ein Katarakt ist eine Eintrübung der Augenlinse und wird chirurgisch behandelt. Die getrübte Linse wird entfernt und durch eine künstliche Intraokularlinse ersetzt. Die als Phakoemulsifikation bezeichnete Operationsmethode ermöglicht eine schnelle Genesung.
  • Glaukombehandlung:
  • Das Glaukom verursacht infolge eines erhöhten Augeninnendrucks Schäden am Sehnerv. Der Augeninnendruck kann mit Medikamenten, Laserbehandlungen oder chirurgischen Eingriffen kontrolliert werden. Regelmäßige Kontrollen sind entscheidend, um einen dauerhaften Sehverlust durch das Glaukom zu verhindern.

Behandlung von Netzhauterkrankungen:

Die Behandlung von Netzhauterkrankungen richtet sich nach der Art der Erkrankung.

  • Trockene Makuladegeneration: Das Fortschreiten kann durch Nahrungsergänzungsmittel und Empfehlungen für eine gesunde Lebensweise verlangsamt werden.
  • Feuchte Makuladegeneration: Die Bildung abnormaler Blutgefäße wird mit Verfahren wie Anti-VEGF-Injektionen, photodynamischer Therapie oder Laserphotokoagulation kontrolliert.

Verschwommenes Sehen ist nicht nur eine vorübergehende Beschwerde. Es kann auf schwerwiegende zugrunde liegende Gesundheitsprobleme hinweisen. Unbehandelt kann es zu irreversiblen Komplikationen wie einem Sehverlust führen. Das Verständnis des Komplikationsrisikos und die Sensibilisierung für eine frühzeitige Behandlung sind daher von großer Bedeutung.

Erkrankungen, die verschwommenes Sehen verursachen, können zu einem irreversiblen Verlust des Sehvermögens führen. Werden Erkrankungen der Netzhautgefäße wie diabetische oder hypertensive Retinopathie nicht rechtzeitig behandelt, können sie beispielsweise Netzhautschäden und dauerhafte Blindheit verursachen. Ebenso können ein fortschreitender Katarakt oder ein unzureichend kontrolliertes Glaukom zum vollständigen Verlust des Sehvermögens führen.

Erkrankungen wie diabetische Retinopathie und Glaskörperblutung können das Risiko einer Netzhautablösung erhöhen. Eine Netzhautablösung entsteht, wenn sich die Netzhaut von den darunterliegenden stützenden Schichten löst. Sie erfordert eine dringende Operation. Unbehandelt kann eine Netzhautablösung zum vollständigen Sehverlust führen.

Erkrankungen wie das Glaukom können den Sehnerv schädigen. Eine Schädigung des Sehnervs ist meist irreversibel und kann die Lebensqualität des Patienten erheblich beeinträchtigen. Eine Einengung des Gesichtsfelds oder der Verlust des peripheren Sehens gehören zu den häufigsten Zeichen dieser Schädigung.

Neurologische Erkrankungen wie Schlaganfälle oder Hirntumoren können die Sehbahnen beeinträchtigen und sowohl Sehverlust als auch weitere neurologische Symptome verursachen. Diese Erkrankungen erfordern eine schnelle Diagnose und Behandlung. Andernfalls können lebensbedrohliche Komplikationen auftreten.

Wenn verschwommenes Sehen zu einem Verlust des zentralen Sehens oder zu Schwierigkeiten beim Erkennen von Einzelheiten führt, kann es Betroffenen die Ausübung alltäglicher Tätigkeiten erschweren. Besonders die altersbedingte Makuladegeneration kann Funktionen wie Lesen, Schreiben und das Erkennen von Gesichtern beeinträchtigen und dadurch zu sozialer Isolation führen.

Werden Brechungsfehler bei Kindern nicht frühzeitig behandelt, können schwerwiegende Sehprobleme wie eine Amblyopie, ein schwachsichtiges Auge, entstehen. Dies kann das Lernen und die soziale Entwicklung negativ beeinflussen.

Verschwommenes Sehen kann ein Symptom verschiedener Augen- und Systemerkrankungen sein. Um festzustellen, ob eine Behandlung erforderlich ist, muss zunächst die zugrunde liegende Ursache ermittelt werden. Die Behandlungsentscheidung hängt meist davon ab, wie stark die Sehbeeinträchtigung den Alltag des Patienten beeinflusst und ob die bestehende Augenerkrankung fortschreitet. Jede Behandlungsmethode eignet sich für eine bestimmte Patientengruppe und einen bestimmten Augenzustand.

Die Klarlinsenextraktion, CLE, ist eine wirksame Option für Patienten mit hohen Brechungsfehlern, die ihre Abhängigkeit von einer Brille reduzieren oder vollständig beseitigen möchten, sowie für Patienten, die aufgrund einer Presbyopie Schwierigkeiten beim Sehen in der Nähe haben. Dieses Verfahren kann auch bei Patienten mit anatomischen Problemen wie einem Winkelblockglaukom empfohlen werden. Multifokale und trifokale Intraokularlinsen, IOL, können durch scharfes Sehen in der Ferne, Nähe und im Zwischenbereich die Abhängigkeit von einer Brille reduzieren. Diese Linsen eignen sich jedoch eher für Patienten mit einer Kombination aus Katarakt und Presbyopie, die keine weiteren Augenerkrankungen haben und realistische Erwartungen hinsichtlich möglicher visueller Nebenwirkungen besitzen.

Verfahren wie LASIK, SMILE, PRK und No-Touch-Laser werden zur Korrektur von Brechungsfehlern eingesetzt. LASIK eignet sich besonders für Patienten mit ausreichender Hornhautdicke und stabilen Brechungsfehlern. SMILE ist eine weniger invasive Option für Patienten mit Myopie und Astigmatismus, die Kontaktlinsen nicht vertragen oder unter trockenen Augen leiden. Bei unzureichender Hornhautdicke oder einem erhöhten Risiko für Flap-Komplikationen wird PRK empfohlen. Der ohne Instrumentenkontakt durchgeführte No-Touch-Laser kann bei besonders empfindlichen Patienten bevorzugt werden.

Ein Katarakt sollte behandelt werden, wenn er die Sehschärfe und Lebensqualität deutlich beeinträchtigt. Bei der Kataraktoperation wird die getrübte Linse entfernt und durch eine künstliche Linse ersetzt. Sofern keine anderen schwerwiegenden Augenerkrankungen vorliegen, ist dieses Verfahren sehr sicher und wirksam.

Bei Glaukompatienten, deren Sehnerv durch einen erhöhten Augeninnendruck geschädigt wird, können Medikamente und Laserbehandlungen im Anfangsstadium ausreichend sein. Reichen diese Methoden nicht aus, können minimalinvasive Glaukomoperationen, MIGS, oder konventionelle Eingriffe wie die Trabekulektomie durchgeführt werden.

Bei Netzhauterkrankungen wie der altersbedingten Makuladegeneration und diabetischen Retinopathie sind eine frühzeitige Diagnose und Behandlung von entscheidender Bedeutung. Anti-VEGF-Injektionen und Laserbehandlungen sind wirksame Verfahren, um bei diesen Erkrankungen einen Sehverlust zu verhindern oder zu verbessern. Die Behandlung erfordert in der Regel regelmäßige Kontrollen und eine langfristige Betreuung.

Die Behandlung von verschwommenem Sehen erfordert eine sorgfältige Auswahl der Patienten und eine genaue Beurteilung der zugrunde liegenden Erkrankung. In manchen Situationen können diese Behandlungen jedoch nicht durchgeführt werden oder müssen verschoben werden. Die Prüfung der Behandlungseignung ist entscheidend, um die Sicherheit des Patienten zu gewährleisten und bestmögliche Ergebnisse zu erzielen.

  • Anwendung intelligenter Linsen:

Operationen mit multifokalen und trifokalen Linsen sind für Menschen mit schweren Augenerkrankungen wie ausgeprägtem Syndrom des trockenen Auges, Hornhautveränderungen, Glaukom, Makuladegeneration oder diabetischer Retinopathie nicht geeignet. Diese Erkrankungen können das postoperative Sehergebnis beeinträchtigen. Auch Menschen, die Tätigkeiten mit hoher Kontrastempfindlichkeit ausüben, beispielsweise nächtliches Autofahren, erzielen möglicherweise aufgrund der von diesen Linsen verursachten Blendung und Halos keine zufriedenstellenden Ergebnisse.

  • Excimerlaseroperationen:

Bei Verfahren wie LASIK, SMILE und PRK stellen Hornhautanomalien wie Keratokonus oder andere Formen der Hornhautektasie eine absolute Kontraindikation dar. Autoimmunerkrankungen können die postoperative Heilung beeinträchtigen. Auch Personen mit schwankenden Brillenwerten sind aufgrund des instabilen Brechungsfehlers keine geeigneten Kandidaten für diese Verfahren.

  • Kataraktoperation:

Aktive Augeninfektionen wie Konjunktivitis oder Blepharitis sind ein Grund, die Operation zu verschieben. Unkontrollierte systemische Erkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck können den Heilungsverlauf beeinträchtigen. Bei Erkrankungen wie fortgeschrittener Makuladegeneration oder Netzhautablösung kann der zu erwartende visuelle Nutzen der Operation zudem begrenzt sein.

  • Glaukombehandlung:

Bei Patienten mit fortgeschrittenen Glaukomschäden sind manche chirurgischen Eingriffe mit höheren Risiken verbunden und bieten möglicherweise keinen Nutzen. Weitere begleitende Augenerkrankungen können die Behandlungsplanung erschweren und einen individuell abgestimmten Ansatz erforderlich machen.

  • Behandlung von Netzhauterkrankungen:

Behandlungen bei Erkrankungen wie der Makuladegeneration können bei systemischen Infektionen oder aktiven, schweren Erkrankungen der Augenoberfläche möglicherweise nicht durchgeführt werden. Diese Erkrankungen müssen zunächst behandelt werden.

Der Heilungsverlauf nach der Behandlung von verschwommenem Sehen hängt von der eingesetzten Methode und der Art der behandelten Erkrankung ab. Moderne Behandlungsansätze konzentrieren sich auf die Verbesserung der Sehqualität und des Lebenskomforts. Dabei besitzt jedes Verfahren seine eigenen Heilungsmerkmale.

  • Anwendung intelligenter Linsen, CLE, multifokale und trifokale Linsen:

Intelligente Linsen werden sowohl zur Korrektur von Brechungsfehlern als auch zur Verbesserung der Sehschärfe eingesetzt. Die Genesung verläuft meist schnell. Innerhalb der ersten Wochen bemerken Patienten eine deutliche Verbesserung des Sehens in der Ferne, im Zwischenbereich und in der Nähe. Während sich das Gehirn an die neuen visuellen Reize anpasst, können vorübergehend visuelle Nebenwirkungen wie Halos oder Blendung auftreten. Diese Beschwerden nehmen in der Regel innerhalb einiger Monate ab. Regelmäßige postoperative Kontrollen sind wichtig, um optimale Sehergebnisse zu erreichen.

  • Excimerlaseroperationen, LASIK, SMILE, PRK, No-Touch:

Diese Operationen sind wirksame Methoden zur Korrektur von Brechungsfehlern. Nach Verfahren wie LASIK und SMILE erholt sich das Sehvermögen meist schnell, sodass Patienten innerhalb weniger Tage zu ihren alltäglichen Tätigkeiten zurückkehren können. Bei PRK und No-Touch-PRK dauert die Heilung des Epithels dagegen länger. In diesem Zeitraum werden therapeutische Kontaktlinsen eingesetzt und Maßnahmen zur Schmerzkontrolle durchgeführt. Nebenwirkungen wie trockene Augen treten häufig auf, lassen sich jedoch behandeln.

  • Kataraktoperation:

Nach einer Kataraktoperation erleben Patienten meist innerhalb weniger Tage eine Verbesserung des Sehvermögens. Bis zur vollständigen Stabilisierung können jedoch mehrere Wochen vergehen. Während dieser Zeit ist die regelmäßige Anwendung der Augentropfen wichtig, um Infektionen zu verhindern und die Heilung zu unterstützen. Aktivitäten wie schweres Heben und Schwimmen sollten ebenfalls vermieden werden.

  • Glaukomoperation:

Chirurgische Verfahren zur Behandlung des Glaukoms zielen darauf ab, den Augeninnendruck zu senken und dadurch den Sehnerv zu schützen. Nach einer Trabekulektomie oder einer Drainageimplantation verläuft die Heilung schrittweise und erfordert eine sorgfältige Nachsorge, um Infektionen zu verhindern. Minimalinvasive Glaukomoperationen, MIGS, ermöglichen dagegen eine schnellere Erholung und weisen niedrigere Komplikationsraten auf.

  • Behandlung von Netzhauterkrankungen:

Der Heilungsverlauf bei Netzhauterkrankungen hängt von der durchgeführten Behandlung ab. Nach intravitrealen Injektionen können vorübergehende Beschwerden auftreten. Nach einer Laserbehandlung beginnt die Verbesserung des Sehvermögens meist innerhalb kurzer Zeit. Nach Operationen wie einer Vitrektomie erfolgt die Genesung abhängig von der Schwere der zugrunde liegenden Erkrankung schrittweise.

Die Vorbeugung von verschwommenem Sehen erfordert einen umfassenden Ansatz, der eine gesunde Lebensweise und regelmäßige Augenuntersuchungen einschließt. Dies kann sowohl dazu beitragen, einen Sehverlust zu verhindern, als auch das Fortschreiten bestehender Probleme zu verlangsamen.

  • Regelmäßige Augenuntersuchungen:

Routinemäßige Augenuntersuchungen gehören zu den Grundpfeilern der Augengesundheit. Sie sind für die frühzeitige Erkennung von Brechungsfehlern, Glaukom, Katarakt und anderen Augenerkrankungen von entscheidender Bedeutung. Besonders Menschen mit Risikofaktoren, beispielsweise einer familiären Vorbelastung oder Diabetes, sollten die vom Augenarzt festgelegten Kontrollintervalle einhalten.

  • Schutzmaßnahmen:

Schutzmaßnahmen gegen blaues Licht und UV-Strahlung sind für die Sehgesundheit wichtig. Wenn Sie über längere Zeit mit digitalen Geräten arbeiten, können Sie die Augenbelastung durch die Anwendung der 20-20-20-Regel reduzieren. Außerdem kann das Tragen einer Sonnenbrille mit 100-prozentigem UV-Schutz das Risiko für Katarakt und andere Augenerkrankungen senken.

  • Ernährung und Augengesundheit:

Eine nährstoffreiche Ernährung ist für die Augengesundheit unerlässlich. Grünes Blattgemüse mit Carotinoiden wie Lutein und Zeaxanthin senkt das Risiko einer Makuladegeneration. Omega-3-Fettsäuren haben eine schützende Wirkung gegen das Syndrom des trockenen Auges. Zusätzlich unterstützen Antioxidantien wie die Vitamine C und E die Gesundheit der Netzhaut.

  • Veränderungen des Lebensstils:

Rauchen beeinträchtigt die Augengesundheit erheblich. Zur Vorbeugung von Erkrankungen wie Katarakt und Makuladegeneration ist ein Rauchstopp unverzichtbar. Bei Menschen mit Diabetes reduziert eine regelmäßige Kontrolle des Blutzuckers das Risiko einer diabetischen Retinopathie. Regelmäßige körperliche Aktivität verbessert die Durchblutung und wirkt sich positiv auf die Augengesundheit aus.

  • Ergonomie am Bildschirmarbeitsplatz:

Bei der Computernutzung sollten der Bildschirm auf der richtigen Höhe positioniert, eine geeignete Beleuchtung gewährleistet und langes ununterbrochenes Fokussieren vermieden werden. Zur Vorbeugung trockener Augen können außerdem künstliche Tränen verwendet werden.

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