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Tränenwege

İzmir Behandlung von Erkrankungen des Tränensystems

Erkrankungen des Tränensystems sind Störungen, die die Produktion der Tränenflüssigkeit, ihre Verteilung auf der Augenoberfläche oder ihren Abfluss in die Nasenhöhle beeinträchtigen. Störungen dieses Systems können zu trockenen Augen, ständigem Tränen, Sekretbildung und wiederkehrenden Infektionen führen. Die Beschwerden entstehen manchmal durch eine unzureichende Tränenproduktion und in anderen Fällen dadurch, dass die vorhandene Tränenflüssigkeit nicht über […]

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Behandlung von Erkrankungen des Tränensystems

Erkrankungen des Tränensystems sind Störungen, die die Produktion der Tränenflüssigkeit, ihre Verteilung auf der Augenoberfläche oder ihren Abfluss in die Nasenhöhle beeinträchtigen. Störungen dieses Systems können zu trockenen Augen, ständigem Tränen, Sekretbildung und wiederkehrenden Infektionen führen. Die Beschwerden entstehen manchmal durch eine unzureichende Tränenproduktion und in anderen Fällen dadurch, dass die vorhandene Tränenflüssigkeit nicht über die Tränenwege abfließen kann. Da in beiden Situationen tränende Augen auftreten können, muss die Ursache vor der Behandlung genau bestimmt werden. Ursachen und Behandlungsmethoden können sich bei Säuglingen und Erwachsenen unterscheiden. Der geeignete Ansatz richtet sich nach den Untersuchungsbefunden und der Funktion der Tränenwege.

Wie funktioniert das Tränensystem?

Die Tränenflüssigkeit befeuchtet die Augenoberfläche und bildet eine Schutzschicht gegen äußere Einflüsse. Die von der Tränendrüse produzierte Flüssigkeit wird durch den Lidschlag auf Hornhaut und Bindehaut verteilt. Die Meibom-Drüsen in den Augenlidern tragen außerdem zur öligen Schicht bei, die eine vorzeitige Verdunstung der Tränen verhindert. Verbrauchte Tränenflüssigkeit gelangt durch kleine Öffnungen an der Innenseite der Augenlider in die Tränenkanälchen. Von dort fließt sie in den Tränensack und anschließend in den Tränennasengang, der in die Nase mündet. Eine Störung in der Produktion, Verteilung oder Ableitung kann unterschiedliche Beschwerden verursachen.

Welche Ursachen hat ein Tränenwegsverschluss?

Ein Tränenwegsverschluss entsteht, wenn sich der Abflussweg der Tränenflüssigkeit in die Nase verengt oder verschließt. Bei Säuglingen ist die häufigste Ursache, dass sich eine dünne Membran an der Öffnung des Tränenkanals zur Nase nach der Geburt nicht öffnet. Bei Erwachsenen können altersbedingte Verengungen, chronische Entzündungen und frühere Infektionen einen Verschluss begünstigen. Gesichtstraumata, Nasen- und Nasennebenhöhlenoperationen, bestimmte Medikamente oder strukturelle Veränderungen der Tränenwege gehören ebenfalls zu den möglichen Ursachen. Eine Verengung der Tränenpünktchen und Fehlstellungen der Augenlider können ähnliche Symptome verursachen. Besonders bei einseitigen und zunehmend stärkeren Beschwerden werden zugrunde liegende strukturelle Probleme gesondert beurteilt.

Bedeutet ein tränendes Auge immer einen Verschluss?

Ein tränendes Auge bedeutet nicht immer, dass der Tränenkanal verschlossen ist. Wenn die Augenoberfläche durch ein trockenes Auge gereizt wird, kann als Schutzreaktion vermehrt Tränenflüssigkeit produziert werden. Allergien, Probleme mit den Wimpern, Entzündungen der Augenoberfläche und Fremdkörper können ebenfalls zu tränenden Augen führen. Eine Auswärtsdrehung der Augenlider oder eine Störung des Lidschlags kann verhindern, dass die Tränenflüssigkeit den Tränenkanal erreicht. Die Entscheidung für eine chirurgische Behandlung wird daher nicht allein aufgrund tränender Augen getroffen. Die Behandlung wird anhand einer gemeinsamen Beurteilung der Augenoberfläche und der Durchgängigkeit der Tränenwege geplant.

Symptome von Erkrankungen des Tränensystems

Ständig tränende Augen gehören zu den häufigsten Beschwerden bei Erkrankungen des Tränensystems. Die Tränen können über die Wange laufen, und die Beschwerden können bei kaltem Wetter oder Wind stärker werden. Am inneren Augenwinkel können Sekret, klebriger Ausfluss und wiederkehrende Rötungen auftreten. Bei einer Infektion des Tränensacks können sich in der Nähe der Nase eine schmerzhafte Schwellung und Druckempfindlichkeit entwickeln. Bei Problemen im Zusammenhang mit trockenen Augen können Brennen, Stechen, verschwommenes Sehen und ein Fremdkörpergefühl im Vordergrund stehen. Blutige Tränen, anhaltende Schwellungen oder wiederkehrende Infektionen können eine ausführlichere Untersuchung erfordern.

Tränenwegsverschluss bei Säuglingen

Ein Tränenwegsverschluss bei Säuglingen wird meist in der ersten Zeit nach der Geburt durch tränende Augen und Sekretbildung bemerkt. Wenn sich der Tränenkanal nicht vollständig geöffnet hat, sammelt sich Flüssigkeit auf der Augenoberfläche an, und am Augenlid kann klebriger Ausfluss entstehen. Da sich der Kanal bei manchen Säuglingen mit der Zeit von selbst öffnen kann, können Kontrollen und eine angemessene Pflege ausreichen. Die Dauer der Beschwerden, das Vorliegen einer Infektion und die Untersuchungsbefunde bestimmen den Behandlungsplan. Befunde wie Lichtempfindlichkeit, eine auffällige Vergrößerung des Auges oder eine Trübung der Hornhaut sollten auch im Hinblick auf andere Augenerkrankungen beurteilt werden. Bei anhaltenden oder starken Beschwerden können interventionelle Verfahren in Betracht kommen.

Was ist eine Tränensackentzündung?

Bei einem verschlossenen Tränenkanal kann die im Tränensack angesammelte Flüssigkeit ein geeignetes Umfeld für die Vermehrung von Mikroorganismen schaffen. Diese als Dakryozystitis bezeichnete Infektion äußert sich durch Rötung, Schmerzen und Schwellung am inneren Augenwinkel. Bei manchen Patienten können eitriger Ausfluss aus dem Auge und Fieber auftreten. Bei einer akuten Infektion kann je nach Schweregrad eine orale oder intravenöse Antibiotikabehandlung erforderlich sein. Wenn sich ein Abszess entwickelt, werden zusätzliche Eingriffe erwogen, und die Behandlung des dauerhaften Verschlusses wird für einen geeigneten Zeitpunkt geplant. Zunehmende Schwellung, Fieber und eine sich auf die Augenregion ausbreitende Rötung erfordern eine unverzügliche ärztliche Untersuchung.

Wie wird ein Tränenwegsverschluss festgestellt?

Bei der Diagnose wird beurteilt, wann die Beschwerden begonnen haben, ob sie ein oder beide Augen betreffen und ob bereits Infektionen aufgetreten sind. Mit der Spaltlampe werden die Augenoberfläche, die Augenlider und die Tränenpünktchen untersucht. Spezielle Farbstofftests können eingesetzt werden, um die Geschwindigkeit des Tränenabflusses zu beurteilen. Eine Spülung der Tränenwege mit Kochsalzlösung gibt Aufschluss über das Vorliegen und die mögliche Lage des Verschlusses. Bei Bedarf können eine nasale Endoskopie oder bildgebende Verfahren eingesetzt werden. Bei Verdacht auf trockene Augen werden Tests zur Messung der Tränenmenge und Stabilität des Tränenfilms in die Diagnostik einbezogen.

Wie wird die Behandlung trockener Augen geplant?

Eine verringerte Tränenproduktion oder eine schnelle Verdunstung der Tränenflüssigkeit kann zu Trockenheit der Augenoberfläche führen. Zur Behandlung können künstliche Tränen, Augenlidhygiene und gegebenenfalls warme Kompressen eingesetzt werden. Wenn eine Funktionsstörung der Meibom-Drüsen oder eine Entzündung der Augenoberfläche vorliegt, wird die Behandlung entsprechend angepasst. Bei manchen Patienten können Verschlussstöpsel in die Tränenpünktchen eingesetzt werden, damit die Tränenflüssigkeit länger auf der Augenoberfläche verbleibt. Bei Personen mit einem Tränenwegsverschluss oder einer aktiven Tränensackinfektion ist diese Anwendung jedoch möglicherweise nicht geeignet. Die Behandlung trockener Augen und die Behandlung eines Abflussverschlusses sollten daher getrennt beurteilt werden.

Massage und medikamentöse Behandlung bei Säuglingen

Eine spezielle Massage des Tränensacks kann bei Säuglingen dazu beitragen, die Membran im unteren Abschnitt des Kanals zu öffnen. Richtung, Häufigkeit und Druck der Massage sollten der bei der Untersuchung gezeigten Technik entsprechen. Ausfluss und Verkrustungen im Augenbereich können vorsichtig mit einem sauberen Tuch entfernt werden. Bei eitrigem Ausfluss können, falls erforderlich, antibiotische Augentropfen verwendet werden. Antibiotika helfen zwar dabei, die Infektion zu kontrollieren, öffnen den Tränenkanal jedoch nicht direkt. Wenn die Beschwerden anhalten oder wiederkehrende Infektionen auftreten, werden weitere Behandlungsmöglichkeiten erwogen.

Sondierung und Spülung der Tränenwege

Wenn sich der Tränenkanal nicht von selbst öffnet oder die Beschwerden ausgeprägt sind, kann eine Sondierung durchgeführt werden. Dabei wird ein feines Instrument durch das Tränenpünktchen bis zum verschlossenen Abschnitt des Kanals vorgeschoben. Ziel ist es, die Membran oder Verengung zu öffnen, die den Abfluss der Tränenflüssigkeit in die Nase verhindert. Die Spülung der Tränenwege während des Eingriffs hilft dabei, die Durchgängigkeit des Kanals zu beurteilen. Zeitpunkt des Eingriffs und Art der Anästhesie werden anhand des Alters des Kindes, der Untersuchungsbefunde und der Eigenschaften des Verschlusses festgelegt. Eine Sondierung führt nicht bei jedem Patienten zum gleichen Ergebnis. In manchen Fällen können zusätzliche Eingriffe erforderlich sein.

Ballondilatation und Silikonschlauch

Bei bestimmten Tränenwegsverschlüssen kann eine Ballondilatation zur Erweiterung des verengten Bereichs erwogen werden. Der Ballon wird in den Kanal eingeführt und kontrolliert aufgeblasen, um den Durchgang zu erweitern. Bei wiederkehrenden oder komplexeren Verschlüssen gehört auch das Einsetzen eines Silikonschlauchs zu den möglichen Optionen. Der Silikonschlauch unterstützt dabei, den Tränenweg während der Heilung offen zu halten. Wie lange der Schlauch im Tränenweg verbleibt, wird anhand der Untersuchungs- und Kontrollbefunde festgelegt. Diese Verfahren sind nicht bei jedem Verschluss erforderlich. Die Methode wird entsprechend der Lage des Problems ausgewählt.

Operation zur Öffnung der Tränenwege

Die Operation zur Öffnung der Tränenwege umfasst chirurgische Verfahren, die bei Patienten mit einem dauerhaften Abflussverschluss und anhaltenden Beschwerden erwogen werden. Bei der chirurgischen Planung werden die Lage des Verschlusses, frühere Behandlungen, die Infektionsgeschichte und der Zustand der Augenlider berücksichtigt. Verengungen der Tränenpünktchen können in manchen Fällen mit anderen, weniger umfangreichen Eingriffen behandelt werden. Bei einem dauerhaften Verschluss in den tieferen Abschnitten der Tränenwege kann es erforderlich sein, einen neuen Durchgang zwischen Tränensack und Nase anzulegen. Wenn tränende Augen durch eine Fehlstellung des Augenlids verursacht werden, kann zunächst eine Korrektur der Lidstruktur geplant werden. Daher erfordert nicht jede Beschwerde über tränende Augen dieselbe Operationsmethode.

Wie wird eine Dakryozystorhinostomie durchgeführt?

Bei der Dakryozystorhinostomie wird der verschlossene Tränenkanal umgangen und ein neuer Durchgang zwischen dem Tränensack und der Nasenhöhle geschaffen. Dieser auch als DSR oder DCR bezeichnete Eingriff soll den Abfluss der Tränenflüssigkeit in die Nase wiederherstellen. Die Operation erhöht nicht die Tränenproduktion und wird nicht zur Behandlung trockener Augen eingesetzt. Der Eingriff kann von außen über einen kleinen Hautschnitt oder endoskopisch durch die Nase durchgeführt werden. Bei geeigneten Patienten kann vorübergehend ein Silikonschlauch eingesetzt werden, um den neu geschaffenen Durchgang offen zu halten. Der chirurgische Ansatz richtet sich nach der Art des Verschlusses und dem allgemeinen Zustand des Patienten.

Unterschiede zwischen externer und endoskopischer Operation

Bei der externen Operation wird nahe der Nase am inneren Augenwinkel ein kleiner Schnitt gesetzt, um den Tränensack zu erreichen. Beim endoskopischen Verfahren erfolgt der Zugang durch die Nase, ohne einen äußeren Hautschnitt anzulegen. Die Nasenstruktur, frühere Operationen und die Eigenschaften des Verschlusses können die Wahl der Methode beeinflussen. In manchen Fällen können auch laserunterstützte Verfahren als Bestandteil der chirurgischen Planung erwogen werden. Keine Methode ist für alle Patienten uneingeschränkt besser geeignet als die andere. Die erwarteten Vorteile und möglichen Einschränkungen werden anhand der Untersuchungsbefunde gemeinsam beurteilt.

Wie wird die Entscheidung für eine Operation getroffen?

Die Notwendigkeit einer Operation wird danach bestimmt, wie stark die Beschwerden den Alltag beeinträchtigen und wodurch der Verschluss verursacht wird. Wiederkehrende Tränensackinfektionen oder anhaltendes Tränen können eine Prüfung der chirurgischen Möglichkeiten erforderlich machen. Bei einer aktiven Infektion werden zunächst die Kontrolle des Zustands und der geeignete Zeitpunkt für den Eingriff geplant. Die Einnahme blutverdünnender Medikamente, Anästhesierisiken und strukturelle Probleme innerhalb der Nase werden vor der Operation überprüft. Ein höheres Alter allein gilt nicht als Hindernis für einen chirurgischen Eingriff. Bei Verdacht auf eine Raumforderung oder bei anderen strukturellen Erkrankungen richtet sich die Behandlung nach der zugrunde liegenden Ursache.

Mögliche Risiken der Behandlung

Bei Eingriffen an den Tränenwegen können Risiken wie Blutungen, Infektionen und vorübergehende Schwellungen auftreten. Der neu geschaffene Durchgang kann sich während der Heilung erneut verengen oder verschließen. Bei Patienten mit einem Silikonschlauch kann dieser verrutschen, Reizungen verursachen oder vorzeitig herauskommen. Bei einer extern durchgeführten Operation kann im Bereich des Schnitts eine Narbe zurückbleiben. Bei manchen Patienten verschwinden die tränenden Augen möglicherweise nicht vollständig, oder ein zusätzlicher Eingriff kann erforderlich sein. Die möglichen Risiken werden vor der Operation entsprechend der Anatomie des Patienten und der gewählten Methode beurteilt.

Genesung und Pflege nach der Operation

Nach der Operation können eine leichte Schwellung und Druckempfindlichkeit im Augenbereich oder eine begrenzte Nasenblutung auftreten. Die empfohlenen Augentropfen und Nasensprays sollten während der Genesung wie angegeben angewendet werden. Es ist wichtig, das Auge nicht zu reiben und bei entsprechender Empfehlung starkes Schnäuzen zu vermeiden. Wann schweres Heben, intensiver Sport und alltägliche Aktivitäten wieder aufgenommen werden können, hängt vom durchgeführten Eingriff ab. Wenn ein Silikonschlauch eingesetzt wurde, werden seine Position und der Zeitpunkt seiner Entfernung bei den Kontrolluntersuchungen beurteilt. Bei zunehmenden Schmerzen, starken Blutungen, Fieber oder einer deutlichen Veränderung des Sehvermögens ist eine unverzügliche Untersuchung erforderlich.

Kann der Tränenkanal erneut verstopfen?

Im Tränenkanal oder in dem durch die Operation neu geschaffenen Durchgang kann sich mit der Zeit erneut eine Verengung entwickeln. Übermäßige Bildung von Narbengewebe, anhaltende Entzündungen und strukturelle Faktoren innerhalb der Nase können dazu beitragen. Erneut auftretendes Tränen oder Anzeichen einer Infektion erfordern eine erneute Beurteilung der Durchgängigkeit des Kanals. Kontrolluntersuchungen helfen dabei, mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen. In manchen Fällen können eine medikamentöse Behandlung, eine erneute Öffnung des Kanals oder ein zusätzlicher chirurgischer Eingriff erwogen werden. Der anzuwendende Ansatz richtet sich nach der Lage des Verschlusses und den Eigenschaften der früheren Eingriffe.

Behandlung von Erkrankungen des Tränensystems in İzmir

Bei der Beurteilung von Erkrankungen des Tränensystems in İzmir werden Beschwerden wie tränende Augen, Trockenheit und Infektionen gemeinsam betrachtet. Bei Patienten aus Konak und der Umgebung werden die Augenoberfläche, die Augenlider und die Tränenwege ausführlich untersucht. Die Behandlung eines angeborenen Tränenwegsverschlusses bei Säuglingen unterscheidet sich von der Behandlung eines später erworbenen Verschlusses bei Erwachsenen. Je nach Untersuchungsergebnis können Kontrollen, eine medikamentöse Behandlung, eine Sondierung, das Einsetzen eines Silikonschlauchs oder chirurgische Möglichkeiten erwogen werden. Bei der Behandlungsentscheidung werden das Alter, der allgemeine Gesundheitszustand und die Dauer der Beschwerden berücksichtigt. Die Planung erfolgt entsprechend den Bedürfnissen der Person und der festgestellten Erkrankung des Tränensystems.

Preise für die Behandlung von Erkrankungen des Tränensystems

Die Preise für die Behandlung von Erkrankungen des Tränensystems können je nach Art des Problems und Umfang der geplanten Maßnahme variieren. Untersuchungsbefunde, erforderliche Tests und die Frage, ob ein chirurgischer Eingriff notwendig ist, können die Beurteilung beeinflussen. Verfahren wie Sondierung, Einsetzen eines Silikonschlauchs und Dakryozystorhinostomie erfordern unterschiedliche Planungsprozesse. Auch die Notwendigkeit einer Anästhesie und zusätzlicher Maßnahmen kann den Behandlungsumfang verändern. Daher ist es nicht möglich, vor einer Untersuchung einen einheitlichen Preis anzugeben, der für alle Personen gilt. Über die Website können Sie Kontakt aufnehmen, um Informationen über Erkrankungen des Tränensystems und geeignete Behandlungsmöglichkeiten zu erhalten.

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Wissenswertes über die Behandlung von Erkrankungen des Tränensystems

Wie wird ein Tränenwegsverschluss behandelt?

Die Behandlung eines Tränenwegsverschlusses richtet sich nach dem Alter des Patienten und der zugrunde liegenden Ursache. Bei Säuglingen bildet sich der Zustand meist innerhalb des ersten Lebensjahres von selbst zurück. In dieser Zeit kann eine sanfte Massage des Tränenkanals empfohlen werden. Bleibt der Verschluss bestehen, können Verfahren wie eine Sondierung, eine Erweiterung mit einem Ballonkatheter oder das Einsetzen eines Stents durchgeführt werden. Bei Erwachsenen gehören die Erweiterung und Spülung des Kanals sowie chirurgische Eingriffe zu den Behandlungsmöglichkeiten. Dazu zählt beispielsweise die Dakryozystorhinostomie, bei der ein neuer Abflussweg für die Tränenflüssigkeit geschaffen wird. Liegt eine Infektion vor, wird zusätzlich eine Antibiotikabehandlung durchgeführt. Diese Behandlungsmethoden weisen im Allgemeinen hohe Erfolgsquoten auf. Bei Verfahren wie der Laser-Dakryozystorhinostomie können sie bis zu 95 % erreichen.

Welche Symptome verursachen Erkrankungen des Tränensystems?

Erkrankungen des Tränensystems, darunter das Syndrom des trockenen Auges und ein Verschluss des Tränennasengangs, können sich durch übermäßigen Tränenfluss, auch Epiphora genannt, ein Fremdkörpergefühl im Auge, Juckreiz, Rötung, verschwommenes Sehen und Lichtempfindlichkeit, auch Photophobie genannt, äußern. Auch morgens verklebte Augenlider können auftreten. Infektionen wie eine Dakryozystitis können Schmerzen am inneren Augenwinkel und Fieber verursachen. Diese Symptome können den Alltag erheblich beeinträchtigen und eine Behandlung erforderlich machen.

Kann ein trockenes Auge durch Erkrankungen des Tränensystems entstehen?

Ja, ein trockenes Auge kann durch Erkrankungen des Tränensystems entstehen. Der Tränenfilm besteht aus drei Schichten: der Muzin-, der wässrigen und der Lipidschicht. Eine Störung in einer dieser Schichten kann zu einer Erkrankung des trockenen Auges führen. Eine Funktionsstörung der Meibom-Drüsen (MGD) beeinträchtigt die Lipidschicht, erhöht die Verdunstung der Tränenflüssigkeit und verursacht dadurch trockene Augen. Ein Mangel der wässrigen Tränenkomponente, auch aqueous tear deficiency (ATD) genannt, kann durch Autoimmunerkrankungen wie das Sjögren-Syndrom entstehen. Etwa 95 % der Menschen mit Sjögren-Syndrom leiden unter Beschwerden trockener Augen. Auch bestimmte Medikamente, hormonelle Veränderungen und systemische Erkrankungen können die Produktion oder Qualität der Tränenflüssigkeit beeinträchtigen und trockene Augen verursachen.

Wie erfolgreich sind Tränenwegsoperationen?

Tränenwegsoperationen, insbesondere die Dakryozystorhinostomie (DCR), weisen hohe Erfolgsquoten auf. Externe DCR-Verfahren erreichen bei Patienten mit Tränenwegsverschluss Erfolgsquoten zwischen 90 % und 95 %. Die endoskopische endonasale DCR erzielt als minimalinvasiver Ansatz ebenfalls Erfolgsquoten von über 90 %. Laserunterstützte DCR-Verfahren erreichen unter Berücksichtigung der anatomischen und funktionellen Ergebnisse Erfolgsquoten von etwa 95 %. Die Erfolgsquote der transkanalikulären Laser-DCR liegt mit ungefähr 87 % etwas niedriger. Bei Kindern erreichen Sondierungen zur Behandlung eines angeborenen Tränennasengangverschlusses abhängig vom Alter und Zustand des Kindes Erfolgsquoten zwischen 80 % und 95 %. Insgesamt sind Tränenwegsoperationen wirksame und erfolgreiche Verfahren zur Wiederherstellung des Tränenabflusses und zur Linderung der damit verbundenen Beschwerden.

Sind Erkrankungen des Tränensystems genetisch bedingt?

Erkrankungen des Tränensystems können genetische Faktoren aufweisen. Das Sjögren-Syndrom ist beispielsweise eine Autoimmunerkrankung, die trockene Augen und Mundtrockenheit verursacht. Sie steht mit einer genetischen Veranlagung in Zusammenhang und weist mit einem Verhältnis von 16:1 eine deutliche Geschlechterverteilung zugunsten von Frauen auf. Dieser Unterschied weist auf den Einfluss genetischer Faktoren und hormoneller Unterschiede hin. Variationen in Genen, die extrazelluläre Matrixproteine wie Kollagen kodieren, können außerdem die Anfälligkeit für Weichteilverletzungen erhöhen, die das Tränensystem beeinträchtigen könnten. Die genetischen Grundlagen von Erkrankungen des Tränensystems sind jedoch noch nicht vollständig geklärt.

Welcher Arzt behandelt Erkrankungen des Tränensystems?

Bei Erkrankungen des Tränensystems sollten Sie einen Facharzt für Augenheilkunde, also einen Augenarzt, aufsuchen. Diese Fachärzte helfen bei der Diagnose und Behandlung von Problemen wie Verschlüssen, Infektionen oder Trockenheit der Tränenwege und Tränendrüsen. Wenn Sie anhaltendes Tränen, ein stechendes Gefühl oder wiederkehrende Infektionen bemerken, sollten Sie zeitnah einen Augenarzt aufsuchen. Eine frühzeitige Diagnose ist für den Behandlungserfolg wichtig und trägt zum Schutz der Augengesundheit bei. Die geeignete Behandlungsmethode wird nach einer ausführlichen Untersuchung durch Ihren Arzt festgelegt.

Wie lange dauert die Behandlung von Erkrankungen des Tränensystems?

Die Behandlungsdauer bei Erkrankungen des Tränensystems hängt von der Art der Erkrankung und der Behandlungsmethode ab. Einfache Verschlüsse können sich mit Medikamenten innerhalb weniger Wochen bessern. Ein chirurgischer Eingriff wie eine Dakryozystorhinostomie (DSR) dauert in der Regel zwischen 30 und 60 Minuten.

Welche Abteilung oder welchen Arzt sollte man bei Erkrankungen des Tränensystems aufsuchen?

Bei Erkrankungen des Tränensystems sollte die Abteilung für Augenheilkunde aufgesucht werden. Verschlüsse, Infektionen oder strukturelle Probleme der Tränenwege werden insbesondere von Augenärzten beurteilt und behandelt, die auf okuloplastische Chirurgie spezialisiert sind.

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